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Kreisverband Karlsruhe Die Grünen in Karlsruhe

Willkommen beim Kreisverband Karlsruhe!

 

Hier können Sie sich über unsere aktuellen Aktionen und über die politische Arbeit des Kreisverbandes informieren. Wer uns persönlich kennen lernen möchte ist herzlich eingeladen, zu einer unserer öffentlichen Mitgliederversammlungen oder Veranstaltungen zu kommen >> Termine

 


Frank Mentrup zum OB-Kandidaten nominiert

 

Liebe Mitglieder, FreundInnen und SympathisantInnen,


eindeutig ist unser Beschluss zur Unterstützung der Kandidatur von Frank Mentrup für die Position des Oberbürgermeisters von Karlsruhe (gemeinsam mit der SPD) auf der Mitgliederversammlung ausgefallen (57 Ja/ 2 Enthaltungen/ 3 Nein).

 

Eine Entscheidung, die wir uns nicht leicht gemacht hatten. Viele Monate haben wir nach geeigneten KandidatInnen Ausschau gehalten. Mit Frank Mentrup haben wir einen erfolgversprechenden gemeinsamen Kandidaten mit der SPD gefunden.


Die erste Etappe für einen Politikwechsel ist genommen und die nächste, die Vorbereitung des Wahlkampfes, beginnt jetzt.  Es ist eine große Chance, nach mehr als 40 Jahren die CDU-Herrschaft in Karlsruhe zu beenden und für alle Karlsruher Bürgerinnen und Bürger einen tiefgreifenden Wandel in der politischen Kultur, in der Arbeit der Stadtverwaltung und in der öffentlichen Kommunikation sowie der Einbeziehung der BürgerInnen einzuleiten.

 

Als zweitgrößte Fraktion im Gemeinderat haben wir eine besondere kommunalpolitische Verantwortung. In der Vorbereitung auf die Wahl konnten wir mit der SPD in den letzten Wochen Leitlinien und Eckpunkte eines gemeinsamen Politikverständnisses und wesentlicher Aufgabe der Entwicklung von Karlsruhe abstimmen.

 

Wir haben damit eine gemeinsame Basis mit der SPD, aber nichtsdestotrotz
ein eigenständiges (ökologisches und nachhaltiges) Profil.

 


 

Zur OB-Wahl

 

 

GRÜNE signalisieren Bereitschaft Frank Mentrup bei der OB-Wahl zu unterstützen



Bei ihrer gut besuchten Mitgliederversammlung am 14. März 2012 haben die Grünen bei nur zwei Enthaltungen beschlossen, Frank Mentrup bei seiner Kandidatur zum Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe zu unterstützen, vorausgesetzt dass unterschiedliche Positionen geklärt und gemeinsame Ziele für den Wahlkampf vereinbart werden können.
Der grüne Kreisvorstand begrüßt diese klare Entscheidung der grünen Mitglieder und wird unter Beteilung von Mitgliedern der grünen Gemeinderatsfraktion zeitnah mit der SPD Verhandlungen aufnehmen. Sofern diese  erfolgreich verlaufen und die Ergebnisse von den grünen Mitgliedern akzeptiert werden, kann noch im April eine Nominierung von Frank Mentrup bei einer Mitgliederversammlung der Grünen erfolgen.
Die Grünen sehen eine große Chance, durch einen gemeinsamen Wahlkampf mit der SPD für den OB-Bewerber Frank Mentrup die Ära der CDU-Obermeister in Karlsruhe zu beenden: Wir brauchen eine neue politische Kultur in unserer Stadt, Bürgerbeteiligung und Engagement für Umwelt, Bildung und Soziale Sicherheit.


Atomkraft NEIN DANKE!

 

Nun bleiben wenigstens die ältesten Meiler abgeschaltet.  Aber wir sollten nicht glauben, dass die Energiewende schon ein Selbstläufer ist. Die schrecklichen Ereignisse in Japan sind  weiterhin Warnung und Verpflichtung alles zu tun, um die endgültige und vollständige Abschaltung schneller zu realisieren, als es die Bundesregierung vorhat. 

Die Atom-Lobbyisten werden alles tun um zu zeigen: es geht nicht ohne uns.

 

In den Parlamenten und auf der Straße  müssen wir ordentlich Druck machen, und das sicher noch für lange Zeit.

Aktuell: die Einschüchterung von AtomkraftgegenerInen geht weiter: Prozesse gegen TeilnehmerInnen der Nachttanzblockade 

 

Deshalb halten wir Euch auf dem Laufenden mit aktuellen >>Atom-Infos und Terminen

 

 


Für einen ersten kleinen Eindruck von unserer Arbeit hier zum Durchblättern ein paar Berichte von Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen

 

 

Stuttgart-21-Gegner noch breiter aufgestellt

 

Die Verbände aus der Region Karlsruhe gegen Stuttgart 21 haben Zuwachs bekommen:
Auch Die Linke beteiligt sich. Das Bündnis hat jetzt auch einen Namen: „Ja zum Ausstieg, Regionalbündnis Karlsruhe“ analog zu dem gerade gegründeten landesweiten Bündnis.

 

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Stuttgart-21-Gegner formieren sich

Die Verbände aus der Region Karlsruhe, die gegen Stuttgart 21 sind, wollen den „Wahlkampf“ zum Volksentscheid im November koordiniert führen. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Grünen aus Stadt und Landkreis Karlsruhe, Freien Wählern Karlsruhe, dem Regionalverband des BUND, der Initiative „Baden gegen Stuttgart 21“ und dem Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

 

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Kohle aus Kolumbien für Karlsruhe

30 % ihrer Kohle bezieht die EnBW aus der Bergbauregion im Nordosten Kolumbiens, zu fairen Bedingungen natürlich – oder? Volle vier Stunden informierten sich am 17.Juni rund 100 Interessierte über die Konsequenzen des Kohleabbaus vor Ort und diskutierten mit dem kolumbianischen Menschenrechtler und Umweltschützer Mauricio Meza Blanco, dem Journalisten Kai Laufen, der Migrationsexpertin Laura Pinzón, , MdL Dr. Gisela Splett und Jochen Oesterlink von der EnBW AG.

 

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Mitgliederversammlung am 11.5.11

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung stand der Dank an Renate Rastätter für über 30 Jahre politische Arbeit für die Grünen, v.a. in den Bereichen Bildung und Tierschutz, davon 15 Jahre  großartige Landtagsarbeit.

Das weitere Schwerpunktthema war "Bioenergiestoffe". Hier referierte  

Susanne Köppen, Institut für Energie und Umwelt  Heidelberg (Ifeu) über  

Biokraftstoffe, die Projektgruppe "Biogas" über ihre Arbeitsergebnisse  und BM Klaus Stapf über die Produktion von Bioenergiestoffen bei der Stadt Karlsruhe.

 

Mitgliederversammlung am 13.04.11

 

Auf ihrer ersten Mitgliederversammlung nach den Landtagswahlen  gratulieren Kreisvorstand und Mitglieder den beiden Grünen Karlsruher Landtagsabgeordneten Gisela Splett und Alexander Salomon herzlich zu ihrer Wahl am 27.03.11. Nach einem überaus engagieren Wahlkampf war es den Beiden gelungen, inihren jeweiligen Wahlkreisen mehr als 30% der Stimmen zu erlangen und damit ein für Karlsruhe sensationelles Ergebnis zu erzielen. Dass die Grünen es geschafft haben, in Baden-Württemberg die schwarz-gelbe Koalition abzulösen und zweitstärkste Kraft zu werden, wurde  ebenfalls  mit großem Beifall begrüßt.

 

Gisela und Alexander gaben den Dank gleich zurück an die vielen aktiven WahlkämpferInnen, die mit Plakatieren, Standdienst und vielen kreativen Ideen einen sehr vielfältigen und präsenten Wahlkampf der Grünen in Karlsruhe geführt hatten.

 

Die Analyse anhand der Wahlbezirksauswertung ergab, dass die Grünen in der Süd-, Südwest- und Weststadt mit jeweils über 40% besonders stark waren. Aber auch in den bisher nicht grünaffinen Stadtteilen gab es sehr große Steigerungen.

 

Gisela und Alexander wollen das mit dem Wahlergebnis ausgesprochene Vertrauen zusammen mit den Grünen Kreisverband rechtfertigen. Die Erwartungen seien hoch und die Aufgabe wird nicht leicht, dennoch sei es möglich, die Politik des Zuhörens und Mitnehmens mit Leben zu füllen.

 

Anschließend gingen die beiden Abgeordneten auf die Koalitionsverhandlungen ein.  Da zwischen den Parteien während der Verhandlung  Stillschweigen vereinbart worden war, konnte auf konkrete Inhalte nur sehr allgemein eingegangen werden.  Der Vertrag soll am am 04.05. auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zusammen mit dem Kreisverband Karlsruhe-Land beraten und am 07.05.11 auf einem Parteitag abgesegnet werden. 

 

Zum Abschluss wurden auf die vielen in nächster Zeit stattfindenden Termine im Zusammenhang mit dem Atomausstieg vorgestellt. Sabine Just-Höpfinger appellierte an die Mitglieder, jetzt nicht in ihrem Widerstand nachzulassen, sondern so lange zu kämpfen, bis auch das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet sei. Eine Übersicht über die Termine findet sich >>hier 

 

 

 

 


Bericht Grünes Frühstück Birkenhof am 06.02.2011

 

Der Grüne Kreisverband Karlsruhe hat am Sonntag, den 06.02.2011, ein Grünes Frühstück im Birkenhof zum Thema "Grüne Landwirtschaftspolitik" veranstaltet. Nach einer Begrüßung durch den Leiter des Birkenhofs Carsten Weber mit einer kurzen Vorstellung des Projekts „Birkenhof“ wurde das Frühstücksbuffet eröffnet. Besonderes Highlight waren im hofeigenen Holzofen gebackenes Brot und Hefezopf.


Die Landtagsabgeordnete Gisela Splett führte

dann indie GRÜNEN Vorstellungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaftspolitik ein.

Leitbild ist eine bäuerliche, umweltverträgliche Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel produziert und verstärkt auf regionale Vermarktung setzt. Umweltleistungen sollen besser honoriert werden; Tierhaltung muss artgerecht und qualfrei erfolgen. Wichtiges Ziel ist eine klimaverträgliche Landwirtschaft, die sichvon ihrer Abhängigkeit von fossilen Energien befreit, Futtermittelimporte für die Fleischproduktion verringert und ihre Energiebilanz verbessert. Laut UNEP-Bericht zu ökologischen Auswirkungen von Konsum und Produktion ist die Landwirtschaft neben der Energie- und Metall-produktion eine der drei schlimmsten Belastungen für unseren Planeten. Umweltpolitische Fortschritte in diesem Bereich setzen eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten in den westlichen Ländern voraus.


Landtagskandidat Alexander Salomon hat im Anschluss die Ulmer Erklärung der Grünen Baden-Württemberg vorgestellt. Diese wurde auf dem Agrarkongress der Grünen in Ulm vorgestellt und stellt aus Grüner Sicht einen Zukunftsfähigen Agrarstandort Baden-Württemberg vor. Der 10-Punkte-Plan für eine nachhaltige Landwirtschaft in Baden-Württemberg umfasst folgende Punkte:

 


1. Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft in Baden-Württemberg.

Wir wollen auch kleinen Höfen eine Perspektive geben und die eine bäuerliche Produktion unterstützen.


2. Dialogoffensive mit den Bäuerinnen und Bauern im Land über die Zukunft des Agrarstandorts Baden-Württemberg.


3.Ein zu 100 % gentechnikfreies Baden-Württemberg.

Gentechnikfreie Zonen und rechtliche Grundlage schaffen für ein komplett gentechnikfreies Baden-Württemberg. Verbot von Agrar-Gentechnik und Importverbot gentechnisch veränderte Lebens – und Futtermitte.


4.Spürbarer Ausbau der Öko-Landwirtschaft, 20% bis 2020.

Wir wollen den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft von momentan 7,2% am Gesamtagrarmarkt in Baden-Württemberg auf 20%. Wir wollen das jede Bäuerin und jeder Bauer beim Umstieg auf Bio-Landwirtschaft weiter geschützt wird. Daher sollen die Umstiegshilfen ab 2013 nicht, wie vom Land vorgesehen, gestrichen werden.


5.Reform der EU-Agrarpolitik hin zu Umweltleistungen und arbeitsintensiven Prozessen (sog. Zweite Säule).

Wir setzen auf Fördermittel für LandwirtInnen und nicht für Großindustrie und Handel. Wir sehen keine nachhaltige Chance in der Weltmarktorientierung - bestes Negativbeispiel sind die Milchbauern, die sich in einen ruinösen Wettbewerb befinden. Unser Ziel ist Klasse statt Masse und fairer Handel statt Heilsversprechungen.

Wir wollen ein Ende der Subventionierung der Agrar-Großkonzerne und der Industrielandwirtschaft - wir wollen eine Landwirtschaft, die klimafreundlich arbeitet und den Rückgang der Artenvielfalt stoppt.

Außerdem fordern wir eine Förderung der Landwirtschaft in den benachteiligten Gebieten des ländlichen Raum.


6. Ausbau der Lebensmittel- und Futtermittelkontrollen und Stärkung des Verbraucherschutzes in Baden-Württemberg.

Gisela und Alex stellen die Ausstellung Mensch Macht Milch vor

Die Macht in der Hand der VerbraucherInnen. Sie sollen mit ihren Einkaufswägen abstimmen. Der Ausbau der Kontrollkapazitäten muss erweitert und Verfahrensfehler nach einer Schwachstellenanalyse behoben werden. Die benötigten Kapazitäten schaffen wir durch die Streichung von überflüssigen Hygienevorschriften, die für kleine Betriebe ohnehin nicht umsetzbar sind. Wir wollen hofeigene Futterproduktion fördern, z.B. durch den Anbau einheimischer Leguminosen (Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen usw).


7.Ausbau der Herkunfts- und Qualitätssiegel und Beteiligung der VerbraucherInnen.

Wir wollen ein Netz aus kleinräumigen, regionalen Qualitätssiegeln fördern, bei denen die jeweilige Dachorganisation für die Qualität haftet und die VerbraucherInnen in die Aufstellung und überwachung der Kriterien einbindet.

Außerdem sehen wir trotz vieler Schwierigkeiten einer Ampelkennzeichnung, dies als Form einer VerbraucherInneninformation.


8. Fortentwicklung der Bioenergieförderung im Sinne des Klima-, Umwelt- und Landschaftsschutzes.

Wir folgen zwei Leitlinien. Leitsatz Nummer eins ist die vorrangige Nutzung von Reststoffen oder anderweitig nicht benötigten Flächen für Energiegewinnung. Zweitens muss bei der energetischen Nutzung der Biomasse ein landschaftlicher oder ökologischer Mehrwert entstehen - es darf keine Monokulturen aus Mais geben. Wir wollen wir den sog. NaWaRo-Bonus, der die energetische Nutzung Nachwachsender Rohstoffe vergütet, verändern. Er darf in Zukunft nur bei einem noch zu bestimmenden Anteil von Reststoffen aus Landwirtschaft und Nahrungsmittelsektor gewährt werden. Auch für die Energieäcker muss Fruchtfolge gewährleistet sein.


9. Eine an der Ökologie und dem fairen Handel orientierte und regionale öffentliche Beschaffung.

Dies wollen wir als Vorbildfunktion vor allem in der Versorgung von Schul-, Universitäts- und Verwaltungsmensen durchführen.


10.Förderung und Unterstützung von regionalen Vermarktungsstrukturen und regionalen Wirtschaftskreisläufen.

Streuobstbau, extensive Weidehaltung, Grünlandnutzung und Steillagenweinbau fördern und Projekte unterstützen, die Naturschutz, Klimaschutz und faire Preise verbinden. Bäuerliche Betriebe in Regionalgenossenschaften fördern. Stärkung der regionalen Vermarktung in den Naturparks und sogenannten PLENUM-Gebieten (Projekt des Landes Baden-Württemberg zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Umwelt).


Bezugnehmend auf die Ausstellung betonte Gisela Splett: „Milch reist nicht gerne, tut es als Trockenmilch aber doch“. Dadurch nimmt unsere Agrarpolitik Einfluss auf die Situation von Milchbauern und Milchbäuerinnen in anderen Regionen der Erde. Die Situation der Milchbauern in Europa ist geprägt von der Liberalisierung des Milchmarkts.

Die Milchquote wurde 2007 erhöht und soll bis 2015 ganz abgeschafft werden. Steigende Milchproduktion führte in den vergangenen Jahren zu sinkenden Preisen. 2009 erhielten Milchbauern in Deutschland im Schnitt nur 24,1 Cent pro Liter. Die Marktmacht liegt beim Einzelhandel, nicht bei den Milchbauern. So kommen auch große Betriebe kaum noch zurecht.

In Westafrika steckt die Milcherzeugung zum Verkauf in vielen Regionen noch den Kinder-schuhen. Doch der Import von billigem Vollmilch-pulver verhindert die Entwicklung der Milchpro-duktion vor Ort und zerstört laufende Projekte. Im Jahr 2008 wurden über 100 Millionen Tonnen Vollmilchpulver aus der EU in die ärmsten Länder der Welt exportiert und zu Dumpingpreisen auf den Markt geworfen. Beispiel Burkina Faso: dort kostet 1 Liter Milch aus Vollmilchpulver 45-50 Cent, heimische Vollmilch hingegen 75 Cent.

Ähnliche Probleme gibt es auch beim Hühnerfleisch. Von den 50 Millionen Masthühnern in Deutschland sind ca. 4 % Überschussproduktion. 0,78 Euro kostet ein Kilo importiertes Chickenwing aus Europa in Afrika. Wichtiges Ziel Grüner Politik sei es, die richtigen Weichenstellungen in der Agrarpolitik vorzunehmen.

Dazu gehöre, die Agrarförderung an Umweltleistungen zu koppeln (so genannte 2. Säule); Exportsubventionen abschaffen; die Tierproduktion müsse stärken an die Futtermittelproduktion vor Ort gekoppelt werden; die Umstellungsförderung auf Bio dürfte keinesfalls ausgesetzt werden; das Land müsse seine Möglichkeiten nutzen, um regionale Vermarktungsprojekte zu unterstützen. 

Wichtig sei auch, Konsummuster zu verändern; sinnvoll sei ein reduzierter Fleischkonsum, der Kauf von Bioprodukten; insgesamt gelte es, die Wertschätzung für Lebensmittel zu erhöhen und auch die öffentliche Beschaffung entsprechend auszurichten.


Weitere Informationen

» Ausstellung Mensch Macht Milch


» Ulmer Erklärung: Zehn-Punkte-Plan für eine nachhaltige Landwirtschaft in Baden-Württemberg (PDF)


» Verbraucherschutz und Agrar in Baden-Württemberg


» Landwirtschaft bei der Bundespartei


» Gisela Splett


» Alexander Salomon





Noch nie einen Schwabenstreich erlebt? Das verpasst du:



22.01.2011

Keine zweite Rheinbrücke – Alternativen prüfen

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen Karlsruhe-Stadt wendet sich gegen den Bau einer zweiten Rheinbrücke, weil:


  • die Kapazität der vorhandenen Rheinbrücke für das  aktuelle und laut Prognosen  zukünftig zu erwartende Verkehrsaufkommen ausreicht
  • es für den Fall einer notwendigen Brückensanierung Alternativen gibt - z.B. eine Behelfs- oder eine Ersatzbrücke unmittelbar neben der bestehenden Brücke.
  • eine zusätzliche Fernverkehrsverbindung entstünde, die zusätzlichen Verkehr, vor allem LKW, und damit zusätzliche Belastungen durch  Luftschadstoffe und Lärm in ganz Karlsruhe nach sich ziehen würde
  • bei Bau der Brücke der Druck auf eine durchgängige Nordtangente erhöht würde
  • durch eine zweite Rheinbrücke wertvolle Naherholungsgebiete und Naturschutzflächen von europäischem Rang zerschnitten und zerstört würden.
  • der Bund durch Verzicht auf eine zweite Rheinbrücke enorme Kosten – und dadurch auch Steuergelder - einsparen könnte, die an anderer Stelle für umweltfreundliche Verkehrsprojekte dringend gebraucht werden.

 
Bündnis 90/Die Grünen Karlsruhe appellieren zusammen mit den Karlsruher Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie mit der Gemeinderatsfraktion an Bundesverkehrsminister Ramsauer  

  • Von den Erfahrungen aus anderen Großprojekten, wie Stuttgart 21 zu lernen und das Projekt zweite Rheinbrücke in der Region unter Wahrung größtmöglicher Transparenz und unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrszahlen öffentlich zu diskutieren und zu hinterfragen
  • die Mehrheitsmeinung im Karlsruher Gemeinderat zur Kenntnis zu nehmen und diese bei den weiteren Entscheidungen in angemessener Weise zu berücksichtigen
  • auf ein Enteignungsverfahren gegen die Stadt Karlsruhe zu verzichten und stattdessen nach einer einvernehmlichen Lösung zu suchen
  • Ersatz- oder Behelfsbrücke als Planungsalternativen ernsthaft in Betracht zu ziehen und auf ihre Machbarkeit zu prüfen.

Der Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrichwird aufgefordert

  • Den Willen der Stadt Karlsruhe, repräsentiert durch ihren Gemeinderat, zu respektieren und sich mit allen seinen Möglichkeiten als Stadtoberhaupt und Verwaltungschef dafür einzusetzen, dass die geplante zweite Rheinbrücke auf Karlsruher Gemarkung nicht gebaut wird. Die persönlich konträre Meinung des Oberbürgermeisters in dieser Frage muss in seiner öffentlichen Rolle in den Hintergrund treten.

 
Die große Mehrheit des Karlsruher Gemeinderates ist gegen den Bau der geplanten
zweiten Rheinbrücke. Da die für den Brückenbau benötigten Flächen teilweise im
städtischen Besitz sind, müsste die Stadt Karlsruhe enteignet werden. Die Grünen sehen in dem Vorhaben zweite Rheinbrücke deshalb einen inakzeptablen, wahrscheinlich bundesweit einmaligen Präzedenzfall.
Kritisiert wird außerdem die mangelnde Transparenz  im Planungsverfahren. Bis heute,wenige Wochen vor Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens, liegen weder der Öffentlichkeit noch ihren politischen VertreterInnen aktuelle Informationen zum geplanten Trassenverlauf und zum Zeitplan für die Öffentlichkeitsbeteiligung vor.
 



22.01.2011

Karlsruher GRÜNE empört über EnBW-Deal der Landesregierung

Auf der Mitgliederversammlung am 19.01.2011 berichtete die Landtagsabgeordnete Dr. Gisela Splett über den Ankauf des EnBW- Aktienpaketes durch die Landesregierung.
Kernaussage des Vortrages: "Nach unserer Auffassung hat die Landesregierung beim
Ankauf der EnBW-Anteile mit der Umgehung des Parlaments gegen die Landesverfassung verstoßen. Es gab keine Rechtfertigung für das Aushebeln des Parlaments; es bestand für die milliardenschwere Entscheidung keinerlei Eilbedürftigkeit." Aus diesem Grund bereiten die Landtagsfraktionen von GRÜNEN und SPD eine Klage am Staatsgerichtshof vor.  
 
“Auch jenseits der Frage, ob das Verfahren verfassungsgemäß war, ist der Ankauf der EnBW-Anteile für das Land ein schlechtes Geschäft. Die EnBW hat die Energiewende verschlafen und ist sehr einseitig auf Atomkraftnutzung ausgerichtet. Das Festhalten am ursprünglichen Atomausstieg bleibt Grüne Kernforderung, daran ändern die neuen Eigentumsverhältnisse nichts“, sagte Alexander Salomon, Kreisvorstandsmitglied und Landtagskandidat in Karlsruhe-West. „Gleichwohl ist es für uns GRÜNE ein wichtiges Anliegen, die Arbeitsplätze der EnBW in Karlsruhe zu erhalten. Die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens kann nur durch ein mutiges Umsteuern hin zur Nutzung regenerativer Energien gesichert werden.“
 
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14.01.2011

Grüne starten in den Wahlkampf – Auftakt zu “Baden-Württemberg grüner machen”

Grüne Kandidaten aus der Region

Die Grünen in der Region Karlsruhe starten am Freitag, den 14.01.2011 ab 19 Uhr im JuBeZ mit einem Wahlkampfauftakt zur Landtagswahl gemeinsam in die letzten 72 Tage bis zum Wahltag am 27.März.


Die persönliche und thematische Vorstellung der Landtagskandidaten Gisela Splett für Karlsruhe-Ost, Alexander Salomon für Karlsruhe-West, Christoph Vollbrecht für Ettlingen, Gabriele Aumann für Bruchsal und Andrea Schwarz für Bretten wird vom Stefan Kemper Trio musikalisch-jazzig unterstützt.

“Mit der Landtagwahl 2011 haben wir eine historische Chance für einen Politikwechsel in Baden-Württemberg. Wir wollen mehr Demokratrie wagen und das Land “grüner” machen.
Wir stehen für den Umstieg auf regenerative Energien, für umweltverträgliche Mobilität und eine Landwirtschaft, die gentechnikfrei gesunde Lebens-mittel produziert”, betont Gisela Splett, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion und Mitglied des grünen Spitzenteams zur Landtagswahl.


"Viele Menschen in Baden-Württemberg und auch in der Region Karlsruhe sehen in uns die treibende Kraft für eine gerechtere Zukunft. Wir werden die Bürgerinnen und Bürger an den Entscheidungsprozessen direkt beteiligen, die Kommunen in ihrer Handlungsfähigkeit stärken und gerechte Bildungschancen endlich ermöglichen. Wir haben jetzt die Möglichkeit für eine neue Politik. Unser Ziel ist klar - starke Grüne für eine ökologische, soziale und bildungspolitische Erneuerung in Baden-Württemberg.", so Alexander Salomon.


Die Grünen Karlsruhe und Region laden alle Interessierten für diesen Abend in das JuBeZ ein, um im direkten Kontakt zu den Kandidatinnen und Kandidaten mögliche Fragen zu klären und Eindrücke zu sammeln.




14.12.2010

Der Widerstand muss wachsen! Grüne setzen auf Zusammenarbeit mit anderen Gruppen

Aktion am 13.12. vor dem HbHf

Zwischen dem 14. und 16. Dezember soll ein Zug mit vier Castorbehältern aus dem südfranzösischen Atomforschungszentrum Cadarache in das Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern rollen und dabei am Mittwoch auch durch Karlsruhe fahren.
Im Gepäck haben sie neben Abfällen aus dem Forschungsschiff „Otto Hahn“ hochradioaktive Brennelemente aus dem ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe und aus dem Karlsruher Versuchsreaktor KNK ('Schneller Brüter').
Bereits als die Bundesregierung die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke angekündigt hatte, haben wir Grünen versprochen: „Unser Widerstand geht weiter, jetzt erst recht“.


Wir Grünen setzen dabei auf die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen, denn wir sind überzeugt, dass die Laufzeitverlängerung nicht nur in Parlamenten, sondern auch und vielleicht entscheidend durch Druck von der Straße dauerhaft rückgängig gemacht werden kann. So sind wir beteiligt am Infostand vor dem Hauptbahnhof zum aktuellen Castor-Transport und rufen dazu auf, an der Mahnwache am 15.12. in Maximiliansau teilzunehmen.


„Gerade der Atommüll aus Karlsruhe zeigt, dass wieder einmal die Gewinne (durch die Laufzeitverlängerung) privatisiert, die Kosten (Forschung, Transport und Entsorgung) aber der Gesellschaft aufgebürdet werden“ kommentieren Landtagsabgeordnete Dr. Gisela Splett und Kreisvorstand Alexander Salomon. Und die Atompolitische Sprecherin des Vorstands Sabine Just-Höpfinger ergänzt: „Wir freuen uns, dass die Widerstandsbewegung in Karlsruhe neuen Schwung gewonnen hat, auch durch den Zustrom von Menschen, die sich bisher nicht oder nur wenig politisch engagiert haben.“




10.12.2010

Aufruf zur Fahrt zur Großkundgebung nach Stuttgart am 11.12.2010

Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Kreisverband Karlsruhe von Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE. Kreisverband Karlsruhe und die Ortsgruppe Karlsruhe des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 rufen Bürgerinnen und Bürger gemeinsam dazu auf, zahlreich an der Großkundgebung und Demonstration "Stuttgart ist überall! NEIN zu Stuttgart 21" am Samstag, den 11.12., teilzunehmen. Die Demonstration findet vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof statt, Start ist um 14 Uhr. Dort sprechen Peter Conradi (Architekt), Matthias Deutschmann (Kabarettist), Sabine Leidig (Die Linke) und Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen).


"Der Schlichterspruch ist so nicht akzeptabel und steht im krassen Gegensatz zu dem was in den Schlichtungsgesprächen zu Tage kam. Das Konzept Kopfbahnhof 21 ist und bleibt die preiswertere, ökologischere und leistungsfähigere Lösung.", so Felix Schmidt-Eisenlohr, Mitbegründer der Ortsgruppe Karlsruhe des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21.


Es wird eine gemeinsame Bahnfahrt nach Stuttgart organisiert, Treffpunkt ist um 11:45 Uhr vor dem Hauptbahnhof Karlsruhe, Abfahrt um 12:05 Uhr.


Weitere Informationen finden sich unter http://karlsruhe.gegen-stuttgart-21.de/?p=456.




01.12.2010

Grüne Karlsruhe ernüchtert über Schlichtungsergebnisse

Bündnis 90/DIE GRÜNEN Karlsruhe zeigen sich enttäuscht über das Ende der Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21. Der Bund, das Land und die Bahn bleiben weiterhin wichtige Antworten schuldig – dies kann kein Fundament für eine tragfähige Lösung sein.


„Es bleibt abzuwarten, ob die geforderten Änderungen und der Nachweis über die Leistungsfähigkeit in vollem Umfang erbracht werden können und finanziell realisierbar erscheinen. Nachbesserungen machen Stuttgart 21 zwar an sich besser aber es wird weiterhin kein gutes Projekt sein. Wir Grünen konnten dagegen zeigen, dass unsere Alternative, der Kopfbahnhof 21, technisch und finanziell darstellbar und die insgesamt vorteilhaftere Variante wäre,“ erläutert Alexander Salomon, Landtagskandidat für Karlsruhe-West.


Die Grünen sind sich aber darüber hinaus sicher, dass der große Erfolg der GegnerInnen Auswirkungen auf kommende Ausgestaltung von Projekten haben wird. Die Bürgerinnen und Bürger müssen in Zukunft verstärkt von Anfang an in die Planung mit einbezogen werden – das ist ein klarer Sieg für unsere Demokratie.


„Die Fakten liegen nun auf dem Tisch, somit gibt es nun endlich eine gute Grundlage für eine Volksabstimmung. Die Landesregierung sollte dem Willen der Bürgerinnen und Bürger entsprechen und sie entscheiden lassen, denn ansonsten wird der wahre Stresstest für das Projekt und die Landesregierung der Wahltag am 27.März 2011 werden“, ergänzt Salomon.




Unsere Änderungsanträge zum Landtagswahlprogramm


Wir stellen euch nochmal die Änderungsanträge zur Verfügung, die die Kreisverbände Karlsruhe, Karlsruhe-Land und Ettlingen auf ihrer gemeinsamen Mitgliederversammlung am 17.11.2010 beschlossen haben und somit auf der Landesdelegiertenkonferenz behandelt werden.





26.11.2010

Frei Leben - ohne Gewalt


Unter diesem Motto fand wieder ein Terre des Femmes – Filmfest zum internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen" statt.


Die GRÜNEN Karlsruhe zeigten im Rahmen dieses Filmfestes den Film „Taking Root: The Vision of Wangari Maathai". Der Film zeigt in eindrucksvollen und sehr bewegenden Bildern, wie die spätere Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai und viele andere Frauen und Männer Kenia Stück für Stück wieder bewalden.
Sie helfen sich selbst, die Bodenerosion und damit die Verödung ihres Landes zu stoppen.

Mit dem Anbau von Grundnahrungsmitteln sichern sie das Überleben ihrer Familien.
Dabei wagt sich ihr "Green Belt Movement" gegen die Diktatur, ein korruptes Ein-Parteien-System, zu stellen und läutet damit das Ende der Diktatur ein.


Ulrike Maier, Delegierte des KV Karlsruhe in die Landesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik, berichtete von aktuellen Anti-Gewalt-Kampagnen von Terre des Femmes wie z.B. der Unterschriftenaktion für Aylin Korkmaz, die 2007 von ihrem Ex-Ehemann Mehmet mit 26 Messerstichen lebensgefährlich verletzt wurde.
Als ein schönes Beispiel dafür, dass Frauenrechte in jeder Kultur geachtet werden, bezeichnete sie die Tatsache, dass zum ersten Mal eine der fast 6000 Fahnen, die am und um den 25.November die bundesweite Solidarität Gegen die Gewalt an Frauen zeigen, von einer Moschee gehisst wurde und zwar in Grünstadt in der Pfalz.


Alexander Salomon, Kreisvorstand und Landtagskandidat betont, es geht nicht nur darum Schicksale von Frauen aufzuzeigen. Männer und Frauen müssen lernen Empathie zu entwickeln, sensibel zu sein und sich ihren Problemen zu stellen.




12.11.2010

GRÜNE: Augen zu und durch funktioniert bei der Sicherung der Krankenhausfinanzierung nicht!

Ist das Führen eines Krankenhauses auch heute noch Aufgabe der kommunalen
Daseinsvorsorge? Welche finanziellen Mittel braucht ein gutes Krankenhaus und wie können sie bereit gestellt werden? Muss der gesundheitsbewusste Mensch in die Stadt ziehen oder ist eine flächendeckende Versorgung haltbar? Ist Spezialisierung der Ausweg aus der Kostenfalle oder der Weg zum schleichenden Krankenhaussterben?  
 
Diese Leitfragen diskutierten die Karlsruher Grünen zusammen mit dem Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Harald Röcker, dem Geschäftsführer des Klinikums Pforzheim, Bernd Zimmermann und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Städtischen Klinikums Karlsruhe, Klaus Stapf.
 
"Den Stein der Weisen haben wir leider gestern nicht gefunden, aber die Diskussion über die Ziele und Notwendigkeiten zum Erhalt einer qualitativ hochwertigen und menschengerechten medizinischen Versorgung im Krankenhausbereich muss verstärkt auch in der Öffentlichkeit geführt werden. Die Gesundheitspolitik war bisher noch nicht Kernmarke der Grünen. Wir haben das Ziel, dies zu ändern", so Alexander Geiger, gesundheitspolitischer Sprecher der grünen Gemeinderatsfraktion.
 
Die Finanzierungsstruktur der Krankenhäuser ist komplex, für den Laien schwer
nachzuvollziehen und auch für die anwesenden Experten von Krankenhaus- und
Krankenkassenseite nicht optimal. Vor allem wurde bemängelt, dass man eigentlich jedes Jahr mit Gesetzesänderungen zum 31.12. konfrontiert wird, die am 01.01. in Kraft treten.
 
Grundsätzlich erhaltenswert wurde von allen Teilnehmern die Trägervielfalt aus öffentlicher Hand (Kommune), freigemeinnützigen und privaten Trägern gesehen. Wichtig ist, dass man trägerunabhängig zu Kooperation bereit ist. Als herausragendes Beispiel wurde die Kooperation zwischen Städtischen Klinikum und der privat getragenen Klinik für Herzchirugie hervorgehoben. Zusammen habe man es geschafft, zu einem der führenden Standorte für minimalinvasive Herzoperationen zu werden.
 
Auf die Frage, was man sich von der Politik wünsche, wurde betont, dass immer noch ein riesiger Investitionsstau die Zukunftsfähigkeit der Krankenhäuser belastet. Angesichts einer zunehmend älteren Gesellschaft brauche man schneller Zugang zu Fördermitteln des Landes. Im Städtischen Klinikum habe man zwar jetzt erreicht, dass man mit einer Landesförderung zu den dringenden baulichen Erneuerungen kommt, andere Kliniken haben aber noch erheblichen Bedarf.
 
Alexander Salomon, Landtagskandidat im Wahlkreis Karlsruhe West: "Die bauliche
Erneuerung der Kliniken gibt uns die einmalige Chance, sowohl die Finanzierbarkeit guter medizinischer Versorgung in der Zukunft zu sichern als auch den ökologischen Faktor zu berücksichtigen. Durch die energetische Sanierung der alten Klinikgebäude kann freigewordenes Geld direkt in medizinische Innovationen oder mehr Personal investiert  werden. Wir Grünen möchten die besten Krankenhäuser für eine optimale Versorgung und werden uns werden daher mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Investitionsmittel des Landes für Krankenhäuser aufgestockt werden."




Ein Riesenerfolg: CASTOR konnte nicht durch BERG

 

Von Freitag an wurde hoch radioaktive Abfälle aus der Wiederaufbereitungsanlage La Hague ins Zwischenlager Gorleben transportiert. Die Bahnstrecke sollte über Berg in der Pfalz, Wörth und Karlsruhe geführt werden. Doch dazu kam es nicht.

 

Das Bündnis „Castor Südblockade“ hatte überregional zur Demonstration und Blockade nach Berg aufgerufen und die Veranstaltung minutiös geplant. Auch wir  GRÜNEN Karlsruhe mobilisierten  zum Protest nach Berg (siehe PM vom Donnerstag).

 

Dem Aufruf folgten am Samstag ca. 1400 DemonstrantInnen, die gegen Ende der Demonstration nahezu geschlossen auf die Gleise gingen. Mit einer solchen „Massenbewegung“ hatte die Polizei wohl nicht gerechnet. Sie sah sich offensichtlich ausserstande, in überschaubarer Zeit die Gleise zu räumen. Daher wurde beschlossen, den Zug nach Kehl umzuleiten.

  

Ein Riesenerfolg, finden wir. Hier im Süden hat noch nie ein CASTOR seine Route ändern müssen. Wir sehen dies als deutliches Zeichen, dass der Widerstand wächst.

 

Auch wir waren vor Ort mit unseren Mitgliedern, unseren LandtagskandidatInnen Gisela und Alexander, unserer Geschäftsführerin Ursula und VertreterInnen von Vorstand und Fraktion. In vielen Gesprächen haben sich Demonstrantinnen und Demonstranten empört über die Entscheidung der Bundesregierung zur Laufzeitverlängerung geäußert.

 

Beeindruckend war die hervorragende Organisation durch das Bündnis, die letztendlich den Erfolg erst möglich gemacht hat.

 

Wesentlich ungeordneter und damit ineffektiver war hingegen die anschließende Spontandemonstration mit versuchter Gleisbesetzung um den Karlsruher Hauptbahnhof verlaufen, die letztlich den Zug nicht aufhalten konnte. Aber mehr war an einzigen Tag nicht drin – noch nicht. Da müssen wir noch etwas mehr werden.

Mit unserem bereits vorher beschlossenen Infostand auf dem Bahnhofsvorplatz, um, ohne der Mobilisierung für BERG Konkurrenz zu machen, die Bevölkerung über die auch durch Karlsruhe rollenden CASTOREN zu informieren, waren wir jedenfalls dann bei der Spontan-Demo voll im Geschehen.


Pressemitteilung lesen >>



 

07.11.2010

GRÜNE unterstützen CASTOR-Protest in Berg


Mit dem Beschluss zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke hat nach Ansicht der GRÜNEN die Bundesregierung ohne Not einen schwer errungenen gesellschaftlichen Konsens aufgekündigt. Sie muss sich jetzt nicht wundern, wenn die bitter enttäuschten AtomkraftgegnerInnen zu Protest und Blockade aufrufen.


Der Kreisvorstand von B90/Die Grünen Karlsruhe unterstützt jeden friedlichen und gewaltfreien Protest gegen die CASTOR-Transporte und ruft dazu auf, an der Demonstration und Kundgebung am Samstag, den 6.11. ab 9:30 in Berg (Pfalz) teilzunehmen.




Kundgebung in Berg (Pfalz) gegen den Castor-Transport


Auftakt-Kundgebung um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz vor der Gemeinschaftshalle in der Waldstraße.

Im Anschluss führt eine Demonstration durch den Ort zur Wiese beim "Bootshaus", wo die Fortsetzung der Versammlung bis zur Durchfahrt der Castoren stattfindet.
Die DJs von Party and Activism werden uns mit Musik in Bewegung und warm halten. Eine Samba Band bringt weiteren Schwung.

Redebeiträge kommen von Ulrich Mohr (BUND Rheinland-Pfalz, Wolfgang Raufelder (Fraktion Grüne / Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz, Stefan Mende -Lechler (IPPNW).




03.11.2010

Grüne Karlsruhe informieren über Stuttgart 21


Winfried Hermann – "Stuttgart 21 schadet nachweislich auch Karlsruhe und Baden"


Bündnis 90/DIE GRÜNEN Karlsruhe haben am Dienstag, den 02.11.2010, in dem bis auf den letzten der 150 Plätze besetzten Foyer der Durlacher Festhalle über die Entwicklungen und Zusammenhänge des Projekts Stuttgart 21 informiert.
Sie hatten dazu den Grünen Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Verkehrs-ausschusses im Bundestag Winfried Hermann, Gisela Splett, Landtagsabgeordnete aus Karlsruhe und Hans-Peter Behrens, Fraktionvorsitzender im Kreistag Rastatt eingeladen. In einer anschliessenden Diskussion konnten die aktuellen Fragen und Sorgen, auch mit Bezug auf Karlsruhe, aus Grüner Sicht beantwortet werden.


"Stuttgart 21 ist und bleibt verkehrspolitisch sinnlos. Wird das Geld in Stuttgart vergraben, drohen stattdessen Engpässe an vielen anderen Stellen wie z.B. der Rheinstalstrecke", erklärte Winfried Hermann. Und weiter “Grüne zukunftsfähige Verkehrspolitik stellt den Fahrgast in den Mittelpunkt. Schnelle Verbindungen ohne Anschluss sind dabei uneffektiv. Stuttgart muss als Zentrum eines Integralen Taktfahrplans verstanden werden, der letztlich 80 – 90 % der Fahrerinnen und Fahrern wirklich einen Vorteil bringt."


Stuttgart 21 hat auch ganz offensichtliche Folgen auf Karlsruhe, ist sich Gisela Splett sicher...

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28.10.2010

Grüne Karlsruhe kündigen an, Laufzeitverlängerung auf allen Ebenen zu bekämpfen

 

Über das heute im Bundestag in zweiter und dritter Lesung beschlossene Energiegesetz zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken informierten die Karlsruher Grünen auf einem Infostand in der Karlsruher Innenstadt. Sie werten diesen Beschluss als „schwarzen Tag“ für die Demokratie. Im stillen Kämmerlein wurde von der Bundeskanzlerin und den vier großen Stromkonzernen beschlossen, die Atomkraftwerke länger am Netz zu lassen. Damit wird die Sicherheit der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt, die Menge des Atommülls drastisch erhöht, die Monopolstellung der Stromkonzerne zementiert und der Ausbau erneuerbarer Energien massiv behindert.


Schon heute können sich die Stromkonzerne vor überschüssiger Liquidität kaum retten. So rechtfertigte ein Vertreter der EnBW bei einer Podiumsdiskussion mit Karlsruhes
Grüner Bundestagsabgeordneten und atompolitischen Sprecherin ihrer Fraktion,
Sylvia Kotting-Uhl am AKW Standort Philippsburg das Streben nach hohen Gewinne mit den dadurch ermöglichten segensvollen „Investitionstätigkeiten in Mannheim und Karlsruhe“. Hierfür erntete er jedoch statt Lob nur Hohngelächter, bestehen diese Investitionen doch aus zwei großen Kohlekraftwerken, die demnächst ans Netz gehen sollen und dann für immense CO2- und Schadstoffausstöße sorgen werden.


Bitter ist auch für uns KarlsruherInnen, dass unsere Stadtwerke nicht, wie viele andere, mit uns gegen die Laufzeitverlängerung protestieren. Hierin vermuten die Grünen den Einfluss der mit 20% an den Stadtwerken beteiligten EnBW, einer der 4 Profiteure der Laufzeitverlängerung.


„Unser Widerstand geht weiter, jetzt erst recht“ betonen Landtagsabgeordnete Dr. Gisela Splett und Kreisvorstand Alexander Salomon. Die beiden Landtagskandidaten wollen mit einer starken Opposition auf der Straße und neuen Mehrheiten im Landtag die jetzige Bundestagsentscheidung zum Fall bringen.


Und auch die Atompolitische Sprecherin des Vorstands Sabine Just-Höpfinger ist sich sicher: „Unser Widerstand steht erst am Anfang. Wenn die breite Bevölkerung erst wirklich erkennt, wie ihre Interessen verhökert worden sind, wird die Bundesregierung noch bitter bereuen, sich auf einen solchen Deal eingelassen zu haben“.




Der Kreisvorstand
Renate - Gisela - Claudia

Die Grünen Karlsruhe wehren sich


Der Kreisvorstand der Grünen hat am Mittwoch, den 06.10.2010, zusammen mit weiteren 7.000 Menschen in Stuttgart den Landtag umzingelt um gegen die momentane Rolle rückwärts in der Atomkraft zu demonstrieren. Unterstützung erhielten wir durch unsere engagierten Landtagsabgeordneten Renate Rastätter und Gisela Splett.


"Schwarz-Gelb zeichnet sich nur als verlängerter Arm der Großunternehmen aus. Diese Art von Politik ist nicht nur fortschrittsfeindlich, sondern sorgt auch für massive Planungsunsicherheit. Solch ein Geschenk an die Atomstromkonzerne werden alle VerbraucherInnen noch teuer bezahlen müssen", kritisiert Landtagskandidat Alexander Salomon.


Der heiße Atomherbst nimmt langsam formen an - die Grünen in Karlsruhe werden mit aller Kraft dafür streiten, dass wir den Ausstieg aus der Atomkraft schaffen werden.




02.10.2010

Karlsruher solidarisieren sich gegen Stuttgart 21


Die Grünen Karlsruhe sind erfreut über die lautstarke Teilnahme von über 60 Stuttgart 21 GegnerInnen am Solidaritätsschwabenstreich am gestrigen Freitag, den 01.10, vor dem Karlsruher Hauptbahnhof. Bundesweit zeigten mehrere hunderttausend Menschen ihre Solidarisierung mit den friedlichen Stuttgarter Demonstranten und die Ablehnung von Stuttgart 21.


"Es ist bemerkenswert und gut für unsere Demokratie, wie unbeeindruckt die Menschen von der Rambo-Kultur des Ministerpräsidenten Mappus und seinem Innenminister Rech bleiben. Mappus hat mit dem Gewaltausbruch der Polizei seine Maske abgelegt und die FDP stützt dies als angebliche Bürgerrechtspartei. Diese Landesregierung gehört nach ihrem unwürdigen Verhalten endlich auf das Abstellgleis", so Landtagskandidat Alexander Salomon.


Die Karlsruher Grünen rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, die bunten Proteste weiter zu unterstützen.




01.10.2010

Karlsruher GRÜNE mobilisieren für Großdemo gegen Stuttgart 21


Die gewalttätige Räumung des Schlossparks durch die Landesregierung verurteilen die Karlsruhe Grünen auf das Schärfste. Der Kreisverband stellt klar, dass Gewalt nie ein Mittel der Politik gegen Argumente der Bevölkerung werden darf. Nach den erschütternden Bildern und Reaktionen rufen die Karlsruher GRÜNEN daher zur Teilnahme an der heutigen Großdemonstration gegen Stuttgart 21 auf.  
 
"Liebe Karlsruher MitbürgerInnen, Ministerpräsident Mappus provoziert weiterhin ohne Sinn und Verstand. Die bunten, friedlichen und legitimen Proteste dürfen nicht weiter kriminalisiert und niedergeschlagen werden. Kommen Sie daher heute um 19.00 Uhr mit uns zur großen Demonstration gegen Stuttgart 21 zum Stuttgarter Bahnhof. Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen dieses irrsinnige Großprojekt, gegen die Polizeigewalt bei der Räumung des Schlossgartens und gegen die momentane Landesregierung!", so Landtagskandidat und Kreisvorstand Alexander Salomon.
 
Wer nicht nach Stuttgart fahren kann, ist aufgerufen, um 19:00 Uhr am Karlsruher Bahnhof zusammen mit uns gegen Stuttgart 21 zu demonstrieren und damit die  friedlichen Proteste zu unterstützen.




 

17.09.2010

Pressemitteilung: Grüne fordern Karlsruhe zum Beitritt ins Gesunde Städte Netzwerk auf

Bündnis90/DIE GRÜNEN Karlsruhe setzt sich für eine umfassende Gesundheits – und Präventionspolitik in Karlsruhe ein. Die Kreismitgliederversammlung hat nach einem Vortrag des Grünen Stuttgarter Gesundheitsdezernenten, Klaus-Peter Murawski, auf ihrer letzten Sitzung einstimmig eine Resolution verabschiedet, die die Stadt Karlsruhe auffordert, dem “Gesunde Städte Netzwerk” beizutreten.


"Gesundheitsprävention muss Menschen, für die solche Angebote bisher noch wenig Bedeutung haben, besser erreichen und im Lebensumfeld der Menschen verankert sein. Derartige Angebote müssen breit kommuniziert werden, damit die Menschen sie annehmen. Das ist am effektivsten mit Partnern in den Stadtteilen und Quartieren, wie Kitas, Vereinen, Betrieben und leistungsstarken Dienstleistern, wie dem Städtischen Klinikum und den Krankenkassen zu erreichen. Unser Ziel muss es sein, eine Angebotspalette zu bieten, die Prävention für viele attraktiver macht. So helfen wir den KarlsruherInnen, eine noch bessere Lebensqualität zu erreichen und langfristig die Kosten im Gesundheitssystem nicht explodieren zu lassen“, erklärt Alexander Geiger, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen Gemeinderatsfraktion.


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15.09.2010

Großes Interesse der Karlsruherinnen und Karlsruher an Demonstration gegen Laufzeitverlängerung - 2. Bus zur Umzingelung des Regierungsviertels am 18.09.2010 gebucht!


Die Entscheidung der Bundesregierung, die Laufzeiten der Atormkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre zu verlängern, stellt eine Kampfansage an alle AtomkraftgegnerInnen dar.


Wegen der enormen Bedeutung dieser Entscheidung, die weit über ökonomische Aspekte hinaus geht, haben die GRÜNEN zusammen in einem breiten Bündnis mit vielen anderen Menschen die Verhinderung einer Laufzeitverlängerung zum absoluten Schwerpunktthema dieses Herbsts gemacht. Um der Bundesregierung zu zeigen, wie ernst es der Bevölkerung ist, findet am 18.09.2010 um 13:00 Uhr eine Anti-Atomdemonstration mit Umzingelung des Regierungsviertels in Berlin statt.


Bündnis90/DIE GRÜNEN Karlsruhe und Sylvia Kotting-Uhl, GRÜNE Bundestagsabgeordnete aus Karlsruhe, rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, diese Demonstration mit allen Kräften zu unterstützen und der Bundesregierung zu zeigen, dass die Macht im Staat nicht bei den Konzernen, sondern in den Händen der Leute liegt.


Daher hat der Kreisverband eine gemeinsame Busfahrt mit sehr günstigen Preisen nach Berlin organisiert. Wegen des großen Interesses mussten die Karlsruher sogar einen weiteren Bus chartern.


“Dass so viele Bürgerinnen und Bürgern die weite Anfahrt auf sich nehmen, zeigt, wie wichtig ihnen die schnellstmögliche Abschaltung der AKWs ist. Das sollte der Regierung zu denken geben und gibt uns Hoffnung” freut sich Alexander Salomon, Landtagskandidat der GRÜNEN Karlsruhe, und ergänzt:"Für uns gibt es nichts zu verhandeln – es darf keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg geben. Ein Gefälligkeitsgutachten, erstellt u.a. von Gehaltsempfänger der Stromkonzerne, wurde für die Rolle rückwärts in der Energiepolitik genutzt. Die Bundesregierung lässt sich durch die vier Atomstromkonzerne, E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, ihre Politik diktieren. Sie zementiert damit die de facto Monopolstellung zum Nachteil aller Kunden und stoppt die Energiewende, noch bevor sie richtig begonnen hat",


Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion sagt zur Laufzeitenverlängerung: "Für 15 Milliarden wird die Sicherheit der Menschen und der Umwelt verkauft. Völlig sicher ist allerdings der Profit der AKW-Betreiber. Dieses Geschenk unter Freunden gefährdet zudem bis zu 250.000 Arbeitsplätze in der Branche der Erneuerbaren Energien und den technologischen Vorsprung deutscher Unternehmen."


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10.09.2010

Charity Fußball Turnier beim KSV am 10.09.2010

Grün ist bekannt für Fußballsachverstand und wir durften das nun auch beim Turnier zur Unterstützung der onkologischen Kinderklinik Karlsruhe beweisen. Veranstalter waren der Karlsruher Sport Verein (KSV) und der Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe e.V. (FUOKK).


Unser junges Team, dass wir trotz Sommerpause mit viel Unterstützung aufstellen konnten, war hoch motiviert und freute sich als eine der beiden Parteiteilnehmer im Feld von 12 Mannschaften möglichst erfolgreich zu agieren.


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31.08.2010

Pressemitteilung: Grüne zu "Ja zur Kombilösung sagt auch Ja zu Stuttgart 21"


Grüne zeigen Unverständnis für "Ja zur Kombilösung"


"Demokratie lebt von Engagement und Wandel. Basta-Politik bei Großprojekten, wie Stuttgart 21, ist in dieser heiklen Lage völlig fehl am Platz und wird den Menschen in keinster Weise gerecht.

Die Initiative stellt sich selbst ins Abseits und disqualifiziert sich endgültig für eine objektive Debatte. Sie sollte sich endlich auf ihr Hauptgeschäft beschränken und die Kombilösung wirklich neutral und kritisch begleiten", erklärt Landtagskandidat Alexander Salomon vom Kreisvorstand.


"Es werden offensichtlich alle Argumente und Studien gegen Stuttgart 21 ausgeblendet, wie z.B. die als gefährlich eingestuften geologischen Verhältnisse, die Verringerung der Bahnhofskapazität mit weiteren Engpässen oder die weitreichenden ökologischen Schäden. Stuttgart 21 ist und bleibt auf breiter Basis abzulehnen", so Doris Maier-Göckel. Die Karlsruher Grünen erinnern ... [mehr]




27.08.2010

Pressemitteilung: Karlsruher GRÜNE rufen zur Teilnahme am Schwabenstreich auf


"Stuttgart 21 betrifft weit über die Stadtgrenzen von Stuttgart hinaus das ganze Land Baden-Württemberg", erinnern die Karlsruher Grünen an die Auswirkungen des Megaprojektes in der Landeshauptstadt. "Nicht nur wir Grünen warnen vor den unkalkulierbaren und explodierenden Kosten von Stuttgart 21, sondern auch Landes – sowie Bundesrechnungshof attestieren dem Projekt keine Wirtschaftlichkeit. Wir Grünen fordern einen stärkeren Fokus auf die elementar wichtigen verkehrspolitischen Entscheidungen der nächsten Jahre, die durch Stuttgart 21 in ihrer Finanzierung gefährdet sind, wie z.B. die Umplanung der Rheintalbahn oder den breiteren Ausbau des ÖPNV," so Landtagskandidat Alexander Salomon vom Kreisvorstand.


"Bund und Land dürfen die vorhandenen Gelder nicht weiter in wirtschaftlich und sicherheitstechnisch fragwürdige Großprojekte in Stuttgart und Karlsruhe investieren, sondern müssen für unsere Zukunft neue und alternative Mobilitätskonzepte entwerfen", ergänzt Doris Maier-Göckel.


„SPD, FDP und CDU müssen endlich merken, dass Stuttgart 21 im ganzen Land von einer Mehrheit abgelehnt wird und die Menschen sich für einen Baustopp und ein Moratorium stark machen“, so der Kreisvorstand der GRÜNEN.


Daher rufen die Karlsruher GRÜNEN alle BürgerInnen in Karlsruhe und der Region auf, am Schwabenstreich teilzunehmen: Montag, 30.8., 19.00 Uhr, Markplatz.




Grüne demonstrieren gegen Nazis


Mitglieder der Grünen und der Grünen Jugend aus ganz Baden-Württemberg haben gemeinsam mit 400 MitdemonstrantInnen am Samstag, den 21.09.2010, gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch demonstriert.


Landtagsabgeordnete Gisela Splett stellte als Rednerin bei der Mahnwache klar, dass Karlsruhe eine freundliche und tolerante Stadt ist und sich dies nicht ändern darf.

Die rege Teilnahme zeige, dass die Bürgerinnen und Bürger gegen die Rechten aufstehen und zeigen, dass in Karlsruhe dafür kein Platz ist.


Alexander Salomon, Landtagskandidat für Karlsruhe-West, ergänzt: "Das Verbot der Stadt und die Anstrengungen der Grünen Gemeinderatsfraktion sind besonders hervorzuheben. Menschenverachtende Ideologien dürfen keine Platz in der Gesellschaft bekommen - weder in Karlsruhe noch irgendwo sonst."


Die Grünen werden auch in Zukunft weiter aktiv gegen Rechts arbeiten, damit eine noch friedlichere und tolerantere Gesellschaft Wirklichkeit werden kann.



29.07.2010

Pressemitteilung: Kinder in den Mittelpunkt


Jedes Kind ist wichtig, egal in welcher Form die Eltern zusammenleben.

Grüne fordern, Gesetze den familienpolitischen Realitäten anzupassen


Für die Grünen ist Familie da, wo Kinder sind, oder wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen. Wer am Anfang eines Menschenlebens steht, soll die selben Chancen auf Bildung, Teilhabe, Integration, den Schutz der Persönlichkeit und staatliche Leistungen haben unabhängig davon in welcher privaten und rechtlichen Situation die Eltern leben.


Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes leben ca. 1/3 der Kinder in Deutschland in alternativen Familienformen jenseits der klassischen Ehe mit beiden leiblichen Eltern. Dazu gehören nicht-eheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern, Ein-Eltern-, Adoptiv-, Pflege- , Regenbogen- und Patchwork-Familien.


"Das Familien- und Kindschaftsrecht hat den gesellschaftlichen Realitäten zu folgen – nicht umgekehrt. Gerade Personen, die Verantwortung für nicht-leibliche Kinder übernehmen, muß ein höheres Maß an Rechtssicherheit ermöglicht werden. Wir sind davon überzeugt: Jede elterliche Sorge hat sich am Kindeswohl zu orientieren und verdient die gleichen Rechte und Pflichten," so Alexander Geiger, Grüner Gemeinderat und Antragsteller einer entsprechenden Resolution, die in der Mitgliederversammlung des Kreisverbands diskutiert und mit großer Mehrheit angenommen wurde. [mehr]


Resolution Familienvertrag




11.07.2010

Grünes Team beim 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte

Wie bereits in den vergangenen Jahren traten die Karlsruher Grünen auch dieses Mal wieder mit einem ausdauernden Team beim 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte an. Mit über 600 gelaufenen Runden und einer Platzierung im oberen Mittelfeld sind wir stolz auf unser Ergebnis. Auch bei den Spenden, mit denen Kinder- und Jugendprojekte in der Stadt verwirklicht werden, waren die Grünen Mitglieder gut mit dabei.




24.06.2010

Wahl der GRÜNEN KandidatInnen für die Landtagswahl 2011

von links: Bettina Lisbach, Alexander Salomon, Dr. Gisela Splett, Alexander Geiger


Am gestrigen Abend wurde es nicht nur vor dem Fernseher spannend. Im Cafe „Palaver“ haben  für den Wahlkreis Karlsruhe Ost und West die Mitglieder des Kreisverbands ihre Landtagskandidatinnen und -kandidaten  für die Landtagswahl 2011 nominiert. mehr>> | zu den Bildern

 

 

 

 




24h Lauf für Kinderrechte - LäuferInnen gesucht!

Liebe Freundinnen und Freunde,


der Grüne Kreisverband und uferlos e.V. suchen noch Läuferinnen und Läufer für den 24h Lauf für Kinderrechte in diesem Jahr!


Meldet euch einfach hier an und lauft mit uns!




10.06.2010

Pressemitteilung: Grüne informieren sich über Öko und Fair, sowie über entwicklungspolitische Aktivitäten Baden-Württembergs

Das Foto zeigt Jean-Marie, der in einem kleinen, von den Grünen finanziell unterstützten, Solarlampenprojekt in Burundi arbeitet.

Eine Vielzahl von Interessierten lockte das Schwerpunktthema "Öko und Fair" am Mittwoch, 10. Juni in die Mitgliederversammlung der Karlsruher Grünen.


Ingeborg Pujiula, Bildungsreferentin der Aktion Partnerschaft Dritte Welt e.V., führte Kriterien des Fairen Handels aus und machte deutlich, dass Bio und Fair eng zusammengehören: Fair als Kriterium von Arbeits- und Handelsbedingungen, von dem die Produzierenden menschenwürdig leben können, und Bio als Produktionsweise, die gesundheitserhaltend für Erzeuger und VerbraucherInnen ist. Auf reges Interesse stieß auch die Information über den Weltladen Karlsruhe als größtes und sinnfälliges Projekt der Aktion Partnerschaft Dritte Welt.


Gisela Splett, die in der Grünen Landtagsfraktion auch für das Themenfeld Entwicklungspolitik zuständig ist, berichtete über die entwicklungspolitischen Aktivitäten auf Landesebene. Sie kritisierte, dass Baden-Württemberg sein entwicklungspolitisches Engagement in den vergangenen Jahren stark zurückgefahren hat. Statt auf Armutsbekämpfung habe man sich auf Außenwirtschaftsförderung und Markterschließung konzentriert. Erst in jüngster Zeit gebe es wieder kleine Lichtblicke, indem z.B. Haushaltsmittel in bescheidenem Umfang für entwicklungspolitische Projekte zur Verfügung gestellt werden. Trotzdem bleiben noch viele GRÜNE Wünsche unerfüllt, z.B. was die Unterstützung der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Inland, die Überarbeitung der entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes und die Wiederbelebung der Partnerschaft mit Burundi angeht.


Die Partnerschaft mit Burundi gehe auf einen Landtagsbeschluss aus dem Jahr 1986 zurück und war in Zeiten des Bürgerkriegs in Burundi eingeschlafen. Gisela Splett bemüht sich seit Jahren um eine Stärkung der Zusammenarbeit. Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt und benötigt Unterstützung von außen. Das Land, so Splett, müsse hier wieder aktiver werden.


Auch das in Baden-Württemberg in diesem Bereich vorhandene ehrenamtliche Engagement müsse man mehr unterstützen. Gerade in Karlsruhe gäbe es Viele für Burundi Aktive. Zu nennen seien insbesondere der Karlsruher Arbeitskreis von Burundikids e.V., die Unterstützung durch Karlsruher Schulen und die Aktivitäten von Unicef Karlsruhe.


Mit Blick auf Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd setzt sich Gisela Splett auch für die Berücksichtigung sozialer Kriterien im Beschaffungswesen des Landes ein. Dass es gelungen sei, einen Beschluss des Landtags zu Vermeidung ausbeuterischer Kinderarbeit bei Beschaffungen des Landes zu erreichen, wertet Splett als Erfolg. Wichtig sei nun, dass alle Kernarbeitsnormen der ILO berücksichtigt würden, dass das Land faire Produkte (z.B. in landeseigenen Kantinen) einkaufe und die Einhaltung der Sozialkriterien auch kontrolliert würde. Splett hat hierzu einen Antrag im Landtag eingereicht.




08.06.2010

Pressemitteilung: Bündnis 90/Die Grünen Karlsruhe zu den Bildungsprotesten

 

Grüne und Grüne Jugend unterstützen den Bildungsstreik


"Wir Grünen stehen zusammen mit der Grünen Jugend an der Seite der
Studierenden, Schülerinnen und Schüler und auch den vielen Lehrerinnen
und Lehrern, die sich für eine bessere Bildungspolitik engagieren", erklärt
der bildungspolitische Sprecher des Karlsruher Kreisverbands, Alexander
Salomon.


Der Kreisverband kritisiert, dass die Situation der Studierenden und
Schülerinnen und Schüler sich seit den letzten Bildungsprotesten nicht
fundamental verbessert hat. Die Landesregierung stiehlt sich aus ihrer
bildungspolitischen Verantwortung und bremst jede Veränderung aus.


"Die Schülerinnen und Schüler und Studierenden haben ein Recht auf
bessere Schulen und Universitäten. Baden-Württemberg muss individuelle
Förderung und Chancengerechtigkeit für alle zum Grundprinzip machen.
Dabei dürfen marktwirtschaftliche Prinzipien wie Verwertbarkeit, Effizienz
und Produktivität nicht die einzigen Richtlinien für unsere Bildungszukunft
sein", erläutert Vorstandsmitglied Doris Maier-Göckel.


Die Grünen Karlsruhe unterstreichen die Forderungen nach kostenloser
Bildung, einer zukunftsfähigen Schule für alle und dem Abbau von
Bildungsbarrieren. Das sind die Rezepte, damit Baden-Württemberg
wieder Spitze in der Bildung wird.


"Der Druck auf Frau Schick und Schwarz-Gelb muss weiter wachsen. Wir
wollen keine warmen Worte und Lippenbekenntnisse, sondern endlich die
klare und alternativlose Umsetzung unserer Forderungen und setzen
daher auf die vielen jungen Menschen, die für ihre Zukunft protestieren",
ergänzt die Sprecherin der Grünen Jugend, Sophie Schmid.




05.05.2010

Pressemitteilung: Solidarität mit den streikenden LehrerInnen

 

Der Kreisverband der GRÜNEN Karlsruhe erklärt sich solidarisch mit den Forderungen der GEW für eine Gleichstellung von angestellten LehrerInnen und verbeamteten LehrerInnen. "Angesichts des Lehrermangels vor allem auch an den Berufsschulen sind die von der GEW
geforderten Anpassungen lange schon überfällig", so Vorstandsmitged Alexander Salomon. "Zudem steht der Doppeljahrgang 2012 vor der Tür."


„Das Land kann es sich nicht leisten, LehrerInnen zu verlieren" ergänzt Doris Maier-Göckel,
ebenfalls vom Kreisvorstand. "Eine gute Bildung ist nur mit guten und motivierten LehrerInnen möglich. Zwar ist Geld nicht alles, aber eine angemessene Bezahlung gehört selbstverständlich zu einem Beruf, in dem wir beste Leistungen von allen LehrerInnen erwarten, egal ob angestellt oder verbeamtet. Die ungleiche Behandlung muss aufhören."




29.04.2010

Pressemitteilung: EnBW hat nichts kapiert

Am 29.4.2010 fand in Karlsruhe die Hauptversammlung der EnBW statt.
Bereits vor der Versammlung protestierten zahlreiche Demonstranten gegen die Atompolitik des Konzerns.

„Offensichtlich ist EnBW immer noch völlig unbeeindruckt von dem Wunsch der Bevölkerung, auf Atomkraft zu verzichten. Nach wie vor strebt sie eine Verlängerung der Laufzeiten ihrer Atomkraftwerke an. Dies sollten KundInnen und AktionärInnen nicht länger hinnehmen“ fordert Alexander Salomon von der Grünen Jugend. „Die Menschenketten in Brunsbüttel und Biblis am vergangenen Sonntag haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Bevölkerung zunehmend bereit ist, aktiv gegen Atomkraft zu kämpfen“ ist Salomon überzeugt. Zu den Demonstrationen kamen Menschen aller Altersgruppen, viele Familien und Rentnerpaare mit Hund, viele  mit dem
Fahrrad als Wochenendausflug, viele Studenten oder junge Leute zwischen 20 und 30, wenige im echten "Öko-look"  sondern vom Äußeren eher der "Kaiserstraßen"-Durchschnitt - Menschen, die auch – noch – zu den KundInnen der EnBW gehören.

In Karlsruhe ist der Energieversorger vor allem umstritten wegen seines 900 MW Kohlekraftwerk am Rheinhafen, das 2011 in Betrieb gehen soll, und die Luft in Karlsruhe erheblich belasten wird. Die Stadtwerke haben in Aussicht gestellt, aus dem Kohlekraftwerk Fernwärme auszukoppeln und dafür sowohl die technische Investition, als auch die Infrastruktur zu finanzieren. „Damit waren sie Wegbereiter des Kohlekraftwerks“ ist Sabine Just-Höpfinger, energiepolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen Karlsruhe überzeugt, denn z.B. 2009 nahm EnBW von einem
Kohlekraftwerk in Döppern im Emsland Abstand , nachdem der ortsansässige Papierhersteller eine Kraft-Wärme-Kopplung mit dem geplanten Kraftwerk abgelehnt hatte.




25.04.2010

Pressemitteilung GJ Karlsruhe: Grüne Jugend Karlsruhe bei der Kettenreaktion zwischen Krümmel und Brunsbüttel

 

100 000 bis 120 000 Menschen reichten sich die Hände zu einer Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel, um gegen Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke zu demonstrieren. Die Grüne Jugend Karlsruhe und der Kreisverband Karlsruhe von Bündnis 90/ Die Grünen waren dabei.

Mitgereist ist auch das erst kürzlich fertig gestellte Banner "Nur tote Fische schwimmen mit dem Atomstrom!", eine 7,50 Meter lange jung-grün-stachlige Botschaft an alle Atomkraft-Befürworter. Zu seiner Premiere entrollt wurde das Banner unter der Frühlingssonne im Kreis Pinneberg in der Gärtnerstraße, um Teil der Menschenkette zu sein.


Weiterlesen auf gruene-jugend-karlsruhe.de




25.04.2010

Mit dem Bus zur Menschenkette

 

Es wurde bundesweit massiv mobilisiert – und auch ein paar Baden(er-Württemberger) wollten es sich nicht nehmen lassen, an der großen Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel teilzunehmen. 120 km waren zu überbrücken, mindestens 50.000 Menschen waren dazu rechnerisch notwendig, besser noch 80.000 – am Ende warens es 120.000 Menschen. Dazwischen wir paar Karlsruher/Freiburger/Mannheimer.


Freitag auf Samstag nacht ging es los. Der mit einer Anti-Atomfahne geschmückte Bus startete um 0:00 Uhr am Freiburger Bahnhof und war kurz vor 2:00 Uhr am Karlsruher Hauptbahnhof.


Weiterlesen in unserem Blog




25.04.2010

Gleiche Liebe – Gleiches Recht

Erfolgreiche Demo gegen Fenrichs Blockade des Haus Solms


Der 24.04.10 war nicht nur der Tag an dem die Anti-AKW-Bewegung mit grüner Unterstützung weit über 100.000 Menschen mobilisieren konnte. Auch bei uns in Karlsruhe demonstrierte eine vom Oberbürgermeister diskriminierte Gruppe, die Lesben und Schwulen, gegen eine ideologische Altlast: Die unterschiedliche Behandlung von gleichgeschlechtlichen und gegengeschlechtlichen Paaren. Mitglieder der Grünen, der Grünen Jugend und der Grünen Hochschulgruppe unterstützten die Demo. Diese wurde ein voller Erfolg. 250 Menschen zeigten, dass Sie nichts von der Weigerung des Oberbürgermeisters das Haus Solms für Verpartnerungen zu öffnen halten und forderten lautstark:


Gleiche Liebe - Gleiche Rechte


Ich fühlte mich geehrt selbst bei der Abschlusskundgebung sprechen zu dürfen.

Hier die Rede – es gilt das gesprochene Wort:


Rede zum 24.04.2010 - Gleiche Liebe – Gleiches Recht


Grüße

Alexander Geiger




25.04.2010

Wir machen den Ausstieg - sofort abschalten!

 

Der 24.04.2010 hat die noch immer hohe Mobilisierungs-

fähigkeit der Anti-Atombewegung eindrucksvoll bestätigt.

Die Menschen wollen keine Atomkraft von vorgestern und 150.000 Menschen zeigten landesweit, dass Atomkraft nur eine Zukunft in unseren Geschichtsbüchern hat!


Der Grüne Kreisverband konnte diese Proteste mit einer gemeinsamen Bahnfahrt nach Biblis sowie einem Bus zur Menschenkette tatkräftig unterstützen.


Bilder von der Demo in Biblis


Der Widerstand aus Karlsruhe wird bis zum letzten abgeschaltenen AKW weitergehen und wir zählen in Zukunft wieder auf euch!


Alexander Salomon






15.04.2010

Pressemitteilung: Karlsruher GRÜNE lehnen Wellenreuthers Vorstoß ab


Mit großem Erstaunen haben die Karlsruher GRÜNEN die Verlautbarungen des Karlsruher MdB Ingo Wellenreuther aufgenommen, in denen er sich dafür ausspricht, das von der Bundesregierung ausgesetzte Gesetz für Internetsperren - das Zugangserschwerungsgesetz - anzuwenden.


"Anscheinend ist die gesamte Debatte um die Wirksamkeit von Internetsperren an Herrn Wellenreuther vorbeigegangen", so Kreisvorstand Alexander Salomon in einer aktuellen Pressemitteilung. Jörg Rupp, wie Salomon netzpolitischer Sprecher des Kreisverbandes, ergänzt: "Wellenreuther wiederholt die falschen Behauptungen des letzten Jahres.

Es gibt keine Belege für die Wirksamkeit von Netzsperren. Im Gegenteil, Sperren helfen gar nichts, nur Löschen hilft - das hat ja sogar die Bundesregierung erkannt", so die Sprecher des grünen Kreisverbandes.


"Das Gesetz öffnet einer möglichen Zensurinfrastruktur Tür und Tor. Es gab ja im letzten Jahr schon Vorstöße aus der Union, das Gesetz über die Kinderpornografie hinaus anzuwenden. Deshalb ist das Gesetz mit Fug und Recht ausgesetzt. Und dabei bleibt es am besten auch. Wir empfehlen Herrn Wellenreuther, sich dem endlich anzuschließen."

 

17.03.2010

Grüne: MdBs Wellenreuther und Golombeck stimmen für erneute Kürzung des Bundesanteils an Unterkunftskosten für ALG-II-BezieherInnen


Kosten für Stadt: 1.227.700,80 € EURO


Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen Karlsruhe kritisiert die Kürzung des Bundesanteils an den Unterkunftskosten durch Union und FDP im Bundestag. "Dieser Beschluss treibt unsere Stadt weiter ins finanzielle Abseits" so der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen Jörg Rupp. Seit langem sei bekannt, dass aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung die Arbeitslosigkeit und die Zahl der ALG-II Beziehenden weiter wachsen. Außerdem steigen seit Jahren die Heizkosten.

"Mitten in der Krise lassen Union und FDP die Kommunen auf den gestiegenen Kosten der Arbeitslosigkeit sitzen.", so Rupp weiter. Wenn man die tatsächliche Entwicklung der Unterkunftskosten zugrundelege, müsste der Bundesanteil heute 35,9 Prozent statt der jetzt beschlossenen 27 Prozent betragen. Enttäuscht zeigen sich die Grünen über das Verhalten des Bundestagsabgeordneten und Karlsruher Stadtrates Wellenreuther (CDU) und Golombeck (FDP), die namentlich gegen einen Änderungsantrag der grünen Bundestagsfraktion gestimmt haben, im Bundeshaushalt den Bundesanteil um 1,77 Mrd. Euro aufzustocken.

Für Sabine Just-Hoepfinger vom Kreisverband steht fest: Die Erhöhung des Bundesanteils und dessen Ausrichtung an der tatsächlichen Kostenentwicklung kann nur eine erste Notmaßnahme zur Rettung der Gemeindefinanzen sein. "Wir brauchen eine umfassende Reform, die die Finanzen der Städte und Gemeinden wieder auf eine solide Basis stellt" fordert Just-Hoepfinger. Die Verschiebung der drängenden Finanzprobleme der Gemeinden in eine Kommission, in der Union und FDP die Abschaffung der Gewerbesteuer diskutieren, könne nicht die Lösung sein. "Wir brauchen keine Abschaffungsdiskussion, sondern eine Verstetigung der Einnahmen und einen Verzicht auf weitere Steuersenkungen zu Lasten der Kommunen", fordern Rupp und Just-Hoepfinger. Sie appellieren an Wellenreuther und Golombeck sich endlich für die Belange unserer Stadt einzusetzen, so wie sie es im Wahlkampf versprochen hatten.


17.03.2010

Resolution Jugendgemeinderat

 

Der Kreisverband B90/Die Grünen Karlsruhe hat sich auf seiner letzten Mitgliederversammlung für einen Jugendgemeinderat in Karlsruhe ausgesprochen (sie Pressemitteilung).


Die Resolution kann absofort abgerufen werden.


Resolution lesen

15.03.2010

Pressemitteilung: Bus nach Neckarwestheim

 

Der Karlsruher Kreisverband von Bündnis90/DIE GRÜNEN organisiert eine Busfahrt zur großen Anti-Atomkundgebung und Frühlingsfest am 21. März am Kernkraftwerk Neckarwestheim.
Der Uraltreaktor Neckarwestheim I müsste nach dem Atomausstiegsgesetz in diesem Frühjahr abgeschaltet werden. "Aber die schwarz-gelbe Bundes- und Landesregierung wollen den Atomkonsens brechen und Neckarwestheim - genauso wie alle anderen deutschen Atomkraftwerke - länger am Netz lassen", so Jörg Rupp vom Kreisverband." Dabei wollen wir nicht tatenlos zusehen. Denn für uns ist klar: Es darf keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg geben!" Grüne Mitglieder bezahlen 5 € für die Fahrt, alle anderen 10 €. Einstiegsmöglichkeiten bestehen um 11:00 Uhr in Malsch am Bahnhof, um 11:30 Uhr in Karlsruhe am Busbahnhof und um 11:55 Uhr in Bretten, ebenfalls am Bahnhof. Mit der Rückkehr wird am Abend gegen 18:00 Uhr gerechnet.
„Der Weiterbetrieb von Neckarwestheim und allen anderen Atomkraftwerken verhindert eine rasche Energiewende, ergänzt Sylvia Kotting-Uhl, Karlsruher MdB von Bündnis90/DIE GRÜNEN und atompolitische Sprecherin der Fraktion in Berlin. "Darüber hinaus erzeugen die beiden Neckarwestheimer Atomkraftwerke über 30 Tonnen an hochgiftigem und für Jahrtausende strahlendem Atommüll. Eine sichere Endlagerung steht bis heute in den Sternen." Die Karlsruher Abgeordnete ruft gemeinsam mit dem Kreisverband und allen MandatsträgerInnen zu der Kundgebung in Neckarwestheim auf. "Es ist an der Zeit, ein deutliches Abschalt-Zeichen zu setzen."
Anmelden kann man sich über das Grüne Büro, Tel. 2031232 sowie per E-Mail an info@gruenekarlsruhe.de oder über das Kontaktformular auf der Homepage des Kreisverbandes.


15.03.2010

Pressemitteilung: Karlsruhe benötigt umgehend einen Jugendgemeinderat

"Wir wollen echte Beteiligung der Jugendlichen endlich möglich machen. Es darf nicht sein, dass Karlsruhe sich mit dem Titel der UNICEF Kinderstadt 2010 brüstet aber 15% der Bevölkerung aus dem demokratischen Prozess vollkommen ausschliesst. Daher fordern wir die umgehende Einführung eines Jugendgemeinderats", erklärt der jugendpolitische Sprecher des Karlsruher Kreisverbands, Alexander Salomon.


Der Kreisverband hat in enger Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend auf
seiner letzten Mitgliedversammlung eine klare und inhaltlich progressive
Resolution zu diesem Thema verabschiedet.
"Wahlrecht ab der 5.Klasse, ein eigenes Budget, uneingeschränktes Antragsrecht im Gemeinderat und eine größtmögliche Autonomie sind eindeutige Vorgaben. Wir hoffen, dass die anderen Gruppierungen auch diesen Mut und das Vertrauen in unsere Jugend haben", erläutert Kreisvorstand Jörg Rupp.


Der Gemeinderat wird sich auf seiner nächsten Sitzung auf Initative der Grünen Gemeinderatsfraktion mit dem Thema Jugendgemeinderat auseinandersetzen.
"Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass alle Jugendlichen ihre Umwelt mitgestalten wollen. Diese Ideen und Kraft müssen für eine lebendigere Gesellschaft genutzt werden. Jugendliche haben ein Recht mitzuentscheiden – es ist auch ihre Zukunft!", ergänzt die Sprecherin der Grünen Jugend, Sophie Schmid.


03.10.2010

Pressemitteilung: Frauenarmut wirksam bekämpfen


Frauen sind besonders von Armut betroffen. Dazu trägt nicht nur der große
Lohnunterschied bei vergleichbarer Arbeit zwischen Männern und Frauen bei, der in
Deutschland bei ca. 22% weit über dem EU-Durchschnitt von 17% liegt und in Baden-
Württemberg sogar bei beschämenden 28,5 %. Hinzu kommt, dass Frauen in den unteren Lohngruppen und traditionell schlecht bezahlten typischen Frauendomänen wie dem Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesen stark vertreten sind. Auch und besonders Frauen, die den Großteil der Haus- und Erziehungsarbeit erledigen und deshalb beruflich zurückstecken, haben eine hohe Armutsgefährdung, insbesondere, wenn die Partnerschaft in die Brüche geht.


Auch in der Pflege sollen Frauen nach Willen von Bundesfamilienministerin Schröder
(CDU) weiterhin die Hauptlast tragen, auch finanziell, indem sie vier Jahre auf
ein Viertel ihres meist ohnehin geringen Lohns und damit selbstverständlich auch
auf Einzahlungen in die Rentenversicherung verzichten. Wenn Frau Schröder dann
auch noch triumphiert, dass dies „den Steuerzahler“ lediglich entgangene Einkommensteuer koste und sie zudem betont, “Der Pflegeversicherung dagegen käme
die Familien-Pflegezeit langfristig zugute, denn Pflege zu Hause kostet weniger
als im Heim“, zeigt das, wohin auch in Zukunft die Reise gehen soll: die
Entlastung der Sozialsysteme auf Kosten der Frauen.
„Wir sehen sehr wohl das Problem des demographischen Wandels,“ betont die
Pressesprecherin des Kreisverbandes von Bündnis 90/die Grünen Karlsruhe, Sabine
Just-Höpfinger, „aber es müssen Lösungen gefunden werden, die nicht wieder alle
Last den Frauen aufbürdet und die Gefahr ihrer Altersarmut weiter verschärft.“
Frauenarmut muss wirksam bekämpft werden. Darauf machen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Internationalen Frauentag am 8. März auch in Karlsruhe aufmerksam. Sie werden am Montag ab ca. 16:00 gemeinsam mit anderen Frauenorganisationen auf dem Marktplatz präsent sein und ein deutliches Zeichen für Frauensolidarität setzen.
Die frauenpolitische Sprecherin der Gemeinderatsfraktion, Anne Segor, erklärt
dazu:
„Wir brauchen endlich eine eigenständige Existenzsicherung für Frauen, unabhängig
vom Familienstand oder auch Partnereinkommen. Damit Frauen selbst bestimmt ihr
Leben gestalten können, müssen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert
werden. So wird die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit mit der zeitlichen Anforderung, die das Leben mit Kindern stellt, erst erreicht sein, wenn in den Städten wie im ländlichen Raum ausreichend Kinderbetreuungsplätze und ein umfassendes Ganztagsschulangebot bestehen. Davon sind wir in Baden-Württemberg
weit entfernt.


Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro, damit die Menschen
wieder von ihrer Arbeit leben können. Der Schutz vor Lohndumping im Niedriglohnbereich, käme insbesondere Frauen zugute, die hier vorwiegend
beschäftigt sind. Auch von unserem Grünen Progressiv-Modell, das die Sozialbeiträge für Geringverdiener senkt und erst ab 2000 Euro voll greift, würden gerade Frauen profitieren. Der Hartz-IV-Satz muss auf 420 Euro erhöht werden.
Damit wäre vielen Frauen geholfen, deren Rückkehr in den Arbeitsmarkt sich wegen
der mangelnden gesellschaftlichen Unterstützung bei der Betreuung von Kindern
verzögert. Die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung geht gegenwärtig genau
in die entgegen gesetzte Richtung: Für Steuergeschenke dürfen die Kommunen bluten.
Sie werden die Nutzung von Turnhallen, Schwimmbäder und Bibliotheken einschränken, teurer machen oder sogar schließen müssen. Ob die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 2013 realisieren werden, ist deshalb offen – wieder einmal zum Nachteil der eigenständigen Existenzsicherung von Frauen.“


26.02.2010

Pressemitteilung: Keine Neuigkeiten aus dem Kultusministerium


Mit Marion Schick hat Stefan Mappus seine neue Bildungsministerin präsentiert.

Sie hat bereits angekündigt, an den „gefällten Strukturentscheidungen“ festhalten zu wollen. Der Kreisvorstand der GRÜNEN: "Von Frau Schick wird also wenig neues zu erwarten sein. Die Kinder in Karlsruhe und Baden-Württemberg werden weiterhin im dreigliedrigen Schulsystem verbleiben, es wird keine neuen Modellschulen geben, das G8 bleibt unverändert weiterhin erhalten.

Dies kritisieren die Karlsruher GRÜNEN scharf. "Wir nehmen an, dass sich an der Taktik nichts ändert, sondern nur der Spieler ausgetauscht wurde", so der GRÜNE Kreisverband in seiner Pressemittelung weiter.
Dabei stünden nicht nur massive Unterrichtsausfälle auf der Tagesordnung, sondern viele weitere Probleme, die nicht nur von uns seit Jahren immer wieder thematisiert werden.

Eines der drängendsten Probleme bleibt aber der doppelte Abiturjahrgang 2012. Bis dahin sind es nur noch 2,5 Jahre, betonen die bildungspolitischen Sprecher Doris Maier- Göckel und Alexander Salomon . Das wird Auswirkungen nicht nur für die Abiturienten haben, sondern auf den gesamten Ausbildungsmarkt 2012 und die darauf folgenden Jahre. Studienplätze werden fehlen und der Verdrängungsprozess wird eine weitere Verschlechterung für die Haupt- und RealschülerInnen bringen.
"Mit nur mehr Kommunikation kriegen Sie das nicht geleistet, Frau Schick.

Dazu müssen Sie handeln und die Elternwünsche nach mehr Mitbestimmung .wahrnehmen und ernst nehmen. Tun Sie es", fordert der Kreisverband der GRÜNEN die neue Bildungsministerin auf.


02.10.2010

Pressemitteilung: Überfälliges Urteil

Foto Tobias Helfrich

Die Karlsruher GRÜNEN begrüßen ausdrücklich das Urteil des Verfassungsgerichtes zu den HARTZ-IV-Regelsätzen.

"Trotz der andauernden Kritik von Sozialverbänden und Parteien an der heute vom Verfassungsgericht kassierten Regelung mussten Betroffene erst klagen, bevor die unionsgeführten Regierungen bereit sind, endlich Änderungen vorzunehmen.

Die Berechnungsansätze, die ja schon im alten Sozialhilfesystem gültig waren, werden endlich abgeschafft", so der sozialpolitische Sprecher des Karlsruher Kreisverbandes, Jörg Rupp.

"Es wird Zeit für eine transparente Regelung, die sich am tatsächlichen Bedarf eines Kindes orientiert, und nicht am Eckregelsatz für Erwachsene", ergänzt Istvan Pinter vom Kreisvorstand. Dabei darf auch nicht länger das soziokulturelle Existenzminimum verletzt werden. Rupp ergänzt: "Kinder sind eigenständige Wesen. Ihre gesellschaftliche Teilhabe und ihre Chance, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, darf nicht länger durch eine ungerechte Regelung, die aus Kindern 2/3-Erwachsene macht, unterbunden werden".
Darüber hinaus fordert der grüne Kreisverband die Weiterentwicklung der derzeitigen
ALG II und Sozialgesetzgebung zu einer echten Grundsicherung, die transparent und
gerecht sein muss. Jörg Rupp abschließend: "Wer jetzt weiter Steuersenkungen verspricht, ist meilenweit von seriöser Politikgestaltung entfernt. Die Ausgaben, die jetzt auf uns zukommen, sind bis zu einer Neuregelung nicht zu beziffern. Dabei werden wir jegliche Verschlechterung, wie sie zum Beispiel die FDP bei der Betreuung von Hartz-Empfängern vorhat - freundlich umschrieben mit "Verwaltungsabbau" - bekämpfen." Die beiden
Sprecher betonen: "Wir GRÜNEN fordern seit langem eine eigenständige Kindergrundsicherung. Dieses Urteil, noch dazu im Zusammenhang mit der zu Beginn des Jahres erneuten Verrechnung der Kindergelderhöhung für die Hartz-IV-Empfänger, ist eine Ohrfeige für die Sozialpolitik dieser Regierung." Union und FDP haben jetzt die
Gelegenheit, endlich auch die Regelsätze für alle zu erhöhen.


02.05.2010

Pressemitteilung: GRÜNE solidarisieren sich mit Verdi Streik

 

Der Kreisverband der GRÜNEN in Karlsruhe unterstützt die Forderungen nach 5% mehr
Lohn für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst durch die Gewerkschaft Verdi.
"Nicht die Beschäftigten sollen die Folgen der Wirtschaftskrise ausbaden, sondern deren
Verursacher", so formuliert es Jörg Rupp vom Kreisvorstand der Karlsruher GRÜNEN.
"Die Forderungen nach mehr Lohn sind legitim und notwendig", so Rupp weiter in einer
aktuellen Pressemitteilung.

Nur eine nachhaltige Stärkung der Binnennachfrage hilft, die Folgen der Wirtschaftskrise zu überwinden. Er weist zudem darauf hin, dass die Steuerentlastungspolitik der Regierung zu Lasten der Kommunen geht. "Die unnötigen Steuergeschenke der Regierung sollen die Beschäftigten im öffentliche Dienst bezahlen.

Das halten wir für absurd, so Rupp weiter. Sabine Just-Höpfinger ergänzt: "Ohne die unnötigen Steuergeschenke der Regierung wäre mehr Geld in der Kasse. Zudem zeigt das Festhalten an Großprojekten wie der UStrab, dass zumindest Karlsruhe anscheinend noch viel Geld zum Ausgeben hat."



02.05.2010

Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe zum Kinderregelsatz von HARTZ IV


Liebe Mitglieder und Interessierte,


am Dienstag, 9.2.10 verkündet das Bundesverfassungsgericht sein Urteil in der Frage, ob eine pauschale Festlegung von Kinderregelsätzen beim ALG II verfassungsgemäß ist.


Ein Aktionsbündnis aus Karlsruhe und Umgebung nimmt das Urteil zum Anlass, gegen die wachsende Kinderarmut in unserem reichen Land zu protestieren.


Geplant sind Kundgebungen neben dem BVG ab 9.00 Uhr - das Urteil wird gegen 10.00 erwartet - und auf dem Marktplatz von 12.00 - 14.00 Uhr.


Nähere Informationen Flyer



Gemen64 / PIXELIO

Pressemitteilung


GRÜNE empört über Kooperationsvertrag zwischen Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr: Militär hat an der Schule nichts zu suchen




Auf seiner letzten Vorstandssitzung hat der Kreisvorstand Karlsruhe von Bündnis 90/Die GRÜNEN beschlossen, einen Brief der DFG-VK zu unterstützen, in dem ein Kooperationsvertrag zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr scharf kritisiert und nachdrücklich gefordert wird, mit Friedensorganisationen Kooperationsverträge abzuschließen.
Auf Sicherheitspolitische Fragestellungen, insbesondere der globalen Konfliktverhütung und Krisenbewältigung, hat das Militär – auch die Bundeswehr – nach Ansicht der GRÜNEN durchaus kein Monopol, auch wenn bedeutende wirtschaftliche Interessensvertreter der Rüstungslobby dies immer wieder glauben machen wollen.

Im Gegenteil haben Militäreinsätze Konfliktlösungen oft genug erschwert, wenn nicht sogar verhindert. Auch in Afghanistan kommt jetzt sogar bereits die Bundesregierung zu dem Schluss, dass „mehr zivile Hilfe und der Aufbau der afghanischen Sicherheitsorgane den Weg zur afghanischen Eigenverantwortung ebnen“ sollen.

Es ist in höchstem Maße bedenklich, wenn die Landesregierung immer noch glaubt, „die zur Friedenssicherung möglichen und/oder notwendigen Instrumente der Politik“ könnten nur in Militäreinsätzen liegen und eine Friedenspolitische Bildung müsse daher in Schulen durch Offiziere erfolgen.


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30 Jahre GRÜN - Das Fest


Ihr seid alle herzlich eingeladen zu 


30 Jahre GRÜN - Das Fest!


Rückschau und Ausblick mit

Claudia Roth, Parteivorsitzende
Sylvia Kotting-Uhl, MdB
Winfried Kretschmann,Vorsitzender der GRÜNEN Landtagsfraktion
Renate Rastätter, MdL
es grünt so grün, wenn…ein nicht ganz humorfreier Rückblick von und mit Friedemann A. Nawroth


Link zum Einladungsflyer

Drumherum: Musik, Plakate aus 30 Jahren, Feiern, Austausch, Wiedersehen


Ort: Walhalla - Augartenstr.27 ab 19 Uhr


Grüne Klimawache weckt auf!

Am auf letzte Mitgliederversammlung (siehe vorherige Nachricht) folgenden Samstag haben sich Bündnis 90/Die Grünen zu einer Klimamahnwache am Marktplatz getroffen.

Ziel war es die Menschen auf die kommende Klimaänderung und den aktuellen Klimakongress in Kopenhagen hinzuweisen.

Gerade Karlsruhe muss sich mit seinen klimafeinflichen Entscheidungen wie dem Fleischwerk und dem Kohlekraftwerk fragen, ob es nicht mehr für unser aller Umwelt tun kann.

Wir werden auch in Zukunft nicht locker lassen und nicht wie andere unsere Welt vermeintlichen Sachzwängen opfern.


Dankt daran - es geht ums Ganze!

 

Klimaschutz Thema auf Kreismitgliederversammlung

Nach Überzeugung von Bündnis 90/Die Grünen ist die Frage, ob beim Klimagipfel in Kopenhagen endlich verbindliche Vereinbarungen erzielt werden, die eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C ermöglichen, von existenzieller Bedeutung.

 „Klimaschutz beginnt vor Ort“ war deshalb auch Motto und thematischer Schwerpunkt der  Mitgliederversammlung des Karlsruher Kreisverbands am 9.12.09

dazu wurde eine Resolution verabschiedet und eine Presseerklärung abgegeben.

 

 

Neuer Kreisvorstand gewählt

Euren neuen Vorstand seht ihr >>hier

und die Pressemitteilung dazu  >>hier

 

 

Bildungsstreik: Kreisverband solidarisiert sich

Die Mitgliederversammlung hat sich am 18.11.09 mit den Stdierenden solidarisch erklärt. In einem Brief hat sich der Kreisvorstand an die Streikenden gewandt. 

mehr>> 

 

 

 

 

Kampf gegen die U-Strab

20.11.09 

Das Bürgerbegehren zur Herbeiführung eines Bürgerentscheids zur U-Strab war - mit Unterstützung der Grünen - erfolgreich. Doch OB Fenrich jubelt trotzdem:  nach Aussage von Juristen von Stadtverwaltung und KASIG sei das Bürgerbegehren unzulässig. Der Gemeinderat ist am 17.11.09 dieser Rechtsauffassung gefolgt.  Aber mit 2/3 Mehrheit kann er trotzdem einen Bürgerentscheid beschließen. Unsere Fraktion hat das beantragt und am 24. 11.09 wird darüber entschieden. Deshalb machen wir Druck:

 

am 24.11. um 15 Uhr Kundgebung auf dem Karlsruher Marktplatz 

 

 

Kommt und unterstützt uns. Bringt Fahnen und Transparente mit. Nehmt an der Gemeinderatsitzung auf der Tribüne teil.

Zur Seite der Bürgerini hier>>


 

 

Radtour zur Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe

Am 13.9. radelten Interessierte Bürger und Grüner Mitglieder gemeinsam mit Sylvia Kotting-Uhl zum Gelände des Forschungszentrums Karlsruhe, um sich vor Ort die WAK anzusehen. Förster Wilhelm Knobloch wusste Interessantes über die Anlage und die Geschichte der Atomenergie in Karlsruhe zu berichten.

 

 

Stromwechselparty

Am 12.9. fand im wieder eröffneten Walhalla eine Stromwechselparty der Karlsruher Grünen statt. Neben dem Film "Das Schönauer Gefühl" und einem Vortrag über "Energie in Bürgerhand" konnte man sich über Ökostromanbieter informieren und noch vor Ort den Wechsel vollziehen.



Grüne Protestaktion gegen Milliardengrab U-Strab

Anlässlich des 1. Spatenstiches für den U-Strab-Info-Pavillon erneuern die Karlsruher Grünen den Widerstand gegen das hunderte Millionen schwere Großprojekt U-Strab. "Die Stimmung in der Bevölkerung ist jetzt endgültig gekippt" - davon sind wir überzeugt und denken, dass es sieben Jahre nach der letzten Abstimmung und unter völlig veränderten finanziellen Rahmenbedingungen jetzt an der Zeit, dass die Bevölkerung erneut entscheiden kann, wofür die Steuermillionen ausgegeben werden.

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Neckarwestheim muss vom Netz!

 

In einem vollen Reisebus fuhr der Grüne Kreisverband am 4. Juli zur Demo nach Neckarwestheim, um sich lautstark für die Abschaltung des alten Kernkraftwerks einzusetzen. Neben den BundestagskandidatInnen Sylvia Kotting-Uhl (MdB) und Jörg Rupp demonstrierten auch die Landesvorsitzenden Petra Selg und Daniel Mouratidis sowie u.a. die Abgeordneten Fritz Kuhn, Alex Bonde und Jürgen Trittin für die Einhaltung des Atomausstiegs.



Grüne beim 24h-Lauf für Kinderrechte

 

Beim diesjährigen 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte trat wie schon in den letzten Jahren wieder ein Team des Grünen Kreisverbands an und erlief rund um die Uhr Spenden für Kinder- und Jugendprojekte. In der Spendenwertung landeten wir mit Platz 20 noch deutlich höher als in der Rundenwertung, in der wir es immerhin auf den 30. Platz schafften. Allen LäuferInnen einen herzlichen Dank für euren Einsatz!



Neuer Regionaler Rundbrief Klimaschutz

 

Der Regionale Rundbrief "Klimaschutz" ist eine Gemeinschaftsproduktion der Kreisverbände Karlsruhe Stadt & Land, Rastatt/Baden-Baden und Ettlingen. Er zeigt auf, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unsere Region haben wird und was wir vor Ort dagegen tun können.

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Stuttgart 21 geht alle an!

Zur Startseite der Karlsruher Gruppe >>hier


Rette den Stuttgarter Schlossgarten