Willkommen beim Kreisverband Karlsruhe!
Hier können Sie sich über unsere aktuellen Aktionen und über die politische Arbeit des Kreisverbandes informieren. Wer uns persönlich kennen lernen möchte ist herzlich eingeladen, zu einer unserer öffentlichen Mitgliederversammlungen zu kommen (Termine).
Bus zur Anti-Atom Demo in Berlin am 18.09.2010
Der heiße Herbst gegen die Atompolitik hat begonnen!
Wir, die Karlsruher Grünen in Kooperation mit den Mannheimer Grünen, möchten die Proteste kräftig unterstützen und werden wieder einen Bus nach Berlin fahren lassen.
Natürlich brauchen wir auch dich für einen lautstarken und kraftvollen Protest - meld dich an und unterstütz unseren Bus - wir umzingeln das Regierungsviertel zusammen!
08/31/10
Pressemitteilung: Grüne zu "Ja zur Kombilösung sagt auch Ja zu Stuttgart 21"
Grüne zeigen Unverständnis für "Ja zur Kombilösung"
"Demokratie lebt von Engagement und Wandel. Basta-Politik bei Großprojekten, wie Stuttgart 21, ist in dieser heiklen Lage völlig fehl am Platz und wird den Menschen in keinster Weise gerecht.
Die Initiative stellt sich selbst ins Abseits und disqualifiziert sich endgültig für eine objektive Debatte. Sie sollte sich endlich auf ihr Hauptgeschäft beschränken und die Kombilösung wirklich neutral und kritisch begleiten", erklärt Landtagskandidat Alexander Salomon vom Kreisvorstand.
"Es werden offensichtlich alle Argumente und Studien gegen Stuttgart 21 ausgeblendet, wie z.B. die als gefährlich eingestuften geologischen Verhältnisse, die Verringerung der Bahnhofskapazität mit weiteren Engpässen oder die weitreichenden ökologischen Schäden. Stuttgart 21 ist und bleibt auf breiter Basis abzulehnen", so Doris Maier-Göckel. Die Karlsruher Grünen erinnern ... [mehr]
08/27/10
Pressemitteilung: Karlsruher GRÜNE rufen zur Teilnahme am Schwabenstreich auf

"Stuttgart 21 betrifft weit über die Stadtgrenzen von Stuttgart hinaus das ganze Land Baden-Württemberg", erinnern die Karlsruher Grünen an die Auswirkungen des Megaprojektes in der Landeshauptstadt. "Nicht nur wir Grünen warnen vor den unkalkulierbaren und explodierenden Kosten von Stuttgart 21, sondern auch Landes – sowie Bundesrechnungshof attestieren dem Projekt keine Wirtschaftlichkeit. Wir Grünen fordern einen stärkeren Fokus auf die elementar wichtigen verkehrspolitischen Entscheidungen der nächsten Jahre, die durch Stuttgart 21 in ihrer Finanzierung gefährdet sind, wie z.B. die Umplanung der Rheintalbahn oder den breiteren Ausbau des ÖPNV," so Landtagskandidat Alexander Salomon vom Kreisvorstand.
"Bund und Land dürfen die vorhandenen Gelder nicht weiter in wirtschaftlich und sicherheitstechnisch fragwürdige Großprojekte in Stuttgart und Karlsruhe investieren, sondern müssen für unsere Zukunft neue und alternative Mobilitätskonzepte entwerfen", ergänzt Doris Maier-Göckel.
„SPD, FDP und CDU müssen endlich merken, dass Stuttgart 21 im ganzen Land von einer Mehrheit abgelehnt wird und die Menschen sich für einen Baustopp und ein Moratorium stark machen“, so der Kreisvorstand der GRÜNEN.
Daher rufen die Karlsruher GRÜNEN alle BürgerInnen in Karlsruhe und der Region auf, am Schwabenstreich teilzunehmen: Montag, 30.8., 19.00 Uhr, Markplatz.

Grüne demonstrieren gegen Nazis
Mitglieder der Grünen und der Grünen Jugend aus ganz Baden-Württemberg haben gemeinsam mit 400 MitdemonstrantInnen am Samstag, den 21.09.2010, gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch demonstriert.
Landtagsabgeordnete Gisela Splett stellte als Rednerin bei der Mahnwache klar, dass Karlsruhe eine freundliche und tolerante Stadt ist und sich dies nicht ändern darf.
Die rege Teilnahme zeige, dass die Bürgerinnen und Bürger gegen die Rechten aufstehen und zeigen, dass in Karlsruhe dafür kein Platz ist.
Alexander Salomon, Landtagskandidat für Karlsruhe-West, ergänzt: "Das Verbot der Stadt und die Anstrengungen der Grünen Gemeinderatsfraktion sind besonders hervorzuheben. Menschenverachtende Ideologien dürfen keine Platz in der Gesellschaft bekommen - weder in Karlsruhe noch irgendwo sonst."
Die Grünen werden auch in Zukunft weiter aktiv gegen Rechts arbeiten, damit eine noch friedlichere und tolerantere Gesellschaft Wirklichkeit werden kann.
07/29/10
Pressemitteilung: Kinder in den Mittelpunkt
Jedes Kind ist wichtig, egal in welcher Form die Eltern zusammenleben.
Grüne fordern, Gesetze den familienpolitischen Realitäten anzupassen
Für die Grünen ist Familie da, wo Kinder sind, oder wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen. Wer am Anfang eines Menschenlebens steht, soll die selben Chancen auf Bildung, Teilhabe, Integration, den Schutz der Persönlichkeit und staatliche Leistungen haben unabhängig davon in welcher privaten und rechtlichen Situation die Eltern leben.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes leben ca. 1/3 der Kinder in Deutschland in alternativen Familienformen jenseits der klassischen Ehe mit beiden leiblichen Eltern. Dazu gehören nicht-eheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern, Ein-Eltern-, Adoptiv-, Pflege- , Regenbogen- und Patchwork-Familien.
"Das Familien- und Kindschaftsrecht hat den gesellschaftlichen Realitäten zu folgen – nicht umgekehrt. Gerade Personen, die Verantwortung für nicht-leibliche Kinder übernehmen, muß ein höheres Maß an Rechtssicherheit ermöglicht werden. Wir sind davon überzeugt: Jede elterliche Sorge hat sich am Kindeswohl zu orientieren und verdient die gleichen Rechte und Pflichten," so Alexander Geiger, Grüner Gemeinderat und Antragsteller einer entsprechenden Resolution, die in der Mitgliederversammlung des Kreisverbands diskutiert und mit großer Mehrheit angenommen wurde. [mehr]
07/11/10
Grünes Team beim 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte
Wie bereits in den vergangenen Jahren traten die Karlsruher Grünen auch dieses Mal wieder mit einem ausdauernden Team beim 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte an. Mit über 600 gelaufenen Runden und einer Platzierung im oberen Mittelfeld sind wir stolz auf unser Ergebnis. Auch bei den Spenden, mit denen Kinder- und Jugendprojekte in der Stadt verwirklicht werden, waren die Grünen Mitglieder gut mit dabei.
06/24/10
Wahl der GRÜNEN KandidatInnen für die Landtagswahl 2011
Am gestrigen Abend wurde es nicht nur vor dem Fernseher spannend. Im Cafe „Palaver“ haben für den Wahlkreis Karlsruhe Ost und West die Mitglieder des Kreisverbands ihre Landtagskandidatinnen und -kandidaten für die Landtagswahl 2011 nominiert. mehr>> | zu den Bildern
24h Lauf für Kinderrechte - LäuferInnen gesucht!
Liebe Freundinnen und Freunde,
der Grüne Kreisverband und uferlos e.V. suchen noch Läuferinnen und Läufer für den 24h Lauf für Kinderrechte in diesem Jahr!
Meldet euch einfach hier an und lauft mit uns!
06/10/10
Pressemitteilung: Grüne informieren sich über Öko und Fair, sowie über entwicklungspolitische Aktivitäten Baden-Württembergs

- Das Foto zeigt Jean-Marie, der in einem kleinen, von den Grünen finanziell unterstützten, Solarlampenprojekt in Burundi arbeitet.
Eine Vielzahl von Interessierten lockte das Schwerpunktthema "Öko und Fair" am Mittwoch, 10. Juni in die Mitgliederversammlung der Karlsruher Grünen.
Ingeborg Pujiula, Bildungsreferentin der Aktion Partnerschaft Dritte Welt e.V., führte Kriterien des Fairen Handels aus und machte deutlich, dass Bio und Fair eng zusammengehören: Fair als Kriterium von Arbeits- und Handelsbedingungen, von dem die Produzierenden menschenwürdig leben können, und Bio als Produktionsweise, die gesundheitserhaltend für Erzeuger und VerbraucherInnen ist. Auf reges Interesse stieß auch die Information über den Weltladen Karlsruhe als größtes und sinnfälliges Projekt der Aktion Partnerschaft Dritte Welt.
Gisela Splett, die in der Grünen Landtagsfraktion auch für das Themenfeld Entwicklungspolitik zuständig ist, berichtete über die entwicklungspolitischen Aktivitäten auf Landesebene. Sie kritisierte, dass Baden-Württemberg sein entwicklungspolitisches Engagement in den vergangenen Jahren stark zurückgefahren hat. Statt auf Armutsbekämpfung habe man sich auf Außenwirtschaftsförderung und Markterschließung konzentriert. Erst in jüngster Zeit gebe es wieder kleine Lichtblicke, indem z.B. Haushaltsmittel in bescheidenem Umfang für entwicklungspolitische Projekte zur Verfügung gestellt werden. Trotzdem bleiben noch viele GRÜNE Wünsche unerfüllt, z.B. was die Unterstützung der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Inland, die Überarbeitung der entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes und die Wiederbelebung der Partnerschaft mit Burundi angeht.
Die Partnerschaft mit Burundi gehe auf einen Landtagsbeschluss aus dem Jahr 1986 zurück und war in Zeiten des Bürgerkriegs in Burundi eingeschlafen. Gisela Splett bemüht sich seit Jahren um eine Stärkung der Zusammenarbeit. Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt und benötigt Unterstützung von außen. Das Land, so Splett, müsse hier wieder aktiver werden.
Auch das in Baden-Württemberg in diesem Bereich vorhandene ehrenamtliche Engagement müsse man mehr unterstützen. Gerade in Karlsruhe gäbe es Viele für Burundi Aktive. Zu nennen seien insbesondere der Karlsruher Arbeitskreis von Burundikids e.V., die Unterstützung durch Karlsruher Schulen und die Aktivitäten von Unicef Karlsruhe.
Mit Blick auf Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd setzt sich Gisela Splett auch für die Berücksichtigung sozialer Kriterien im Beschaffungswesen des Landes ein. Dass es gelungen sei, einen Beschluss des Landtags zu Vermeidung ausbeuterischer Kinderarbeit bei Beschaffungen des Landes zu erreichen, wertet Splett als Erfolg. Wichtig sei nun, dass alle Kernarbeitsnormen der ILO berücksichtigt würden, dass das Land faire Produkte (z.B. in landeseigenen Kantinen) einkaufe und die Einhaltung der Sozialkriterien auch kontrolliert würde. Splett hat hierzu einen Antrag im Landtag eingereicht.
06/08/10
Pressemitteilung: Bündnis 90/Die Grünen Karlsruhe zu den Bildungsprotesten
Grüne und Grüne Jugend unterstützen den Bildungsstreik
"Wir Grünen stehen zusammen mit der Grünen Jugend an der Seite der
Studierenden, Schülerinnen und Schüler und auch den vielen Lehrerinnen
und Lehrern, die sich für eine bessere Bildungspolitik engagieren", erklärt
der bildungspolitische Sprecher des Karlsruher Kreisverbands, Alexander
Salomon.
Der Kreisverband kritisiert, dass die Situation der Studierenden und
Schülerinnen und Schüler sich seit den letzten Bildungsprotesten nicht
fundamental verbessert hat. Die Landesregierung stiehlt sich aus ihrer
bildungspolitischen Verantwortung und bremst jede Veränderung aus.
"Die Schülerinnen und Schüler und Studierenden haben ein Recht auf
bessere Schulen und Universitäten. Baden-Württemberg muss individuelle
Förderung und Chancengerechtigkeit für alle zum Grundprinzip machen.
Dabei dürfen marktwirtschaftliche Prinzipien wie Verwertbarkeit, Effizienz
und Produktivität nicht die einzigen Richtlinien für unsere Bildungszukunft
sein", erläutert Vorstandsmitglied Doris Maier-Göckel.
Die Grünen Karlsruhe unterstreichen die Forderungen nach kostenloser
Bildung, einer zukunftsfähigen Schule für alle und dem Abbau von
Bildungsbarrieren. Das sind die Rezepte, damit Baden-Württemberg
wieder Spitze in der Bildung wird.
"Der Druck auf Frau Schick und Schwarz-Gelb muss weiter wachsen. Wir
wollen keine warmen Worte und Lippenbekenntnisse, sondern endlich die
klare und alternativlose Umsetzung unserer Forderungen und setzen
daher auf die vielen jungen Menschen, die für ihre Zukunft protestieren",
ergänzt die Sprecherin der Grünen Jugend, Sophie Schmid.
05/05/10
Pressemitteilung: Solidarität mit den streikenden LehrerInnen
Der Kreisverband der GRÜNEN Karlsruhe erklärt sich solidarisch mit den Forderungen der GEW für eine Gleichstellung von angestellten LehrerInnen und verbeamteten LehrerInnen. "Angesichts des Lehrermangels vor allem auch an den Berufsschulen sind die von der GEW
geforderten Anpassungen lange schon überfällig", so Vorstandsmitged Alexander Salomon. "Zudem steht der Doppeljahrgang 2012 vor der Tür."
„Das Land kann es sich nicht leisten, LehrerInnen zu verlieren" ergänzt Doris Maier-Göckel,
ebenfalls vom Kreisvorstand. "Eine gute Bildung ist nur mit guten und motivierten LehrerInnen möglich. Zwar ist Geld nicht alles, aber eine angemessene Bezahlung gehört selbstverständlich zu einem Beruf, in dem wir beste Leistungen von allen LehrerInnen erwarten, egal ob angestellt oder verbeamtet. Die ungleiche Behandlung muss aufhören."
04/29/10
Pressemitteilung: EnBW hat nichts kapiert
Am 29.4.2010 fand in Karlsruhe die Hauptversammlung der EnBW statt.
Bereits vor der Versammlung protestierten zahlreiche Demonstranten gegen die Atompolitik des Konzerns.
„Offensichtlich ist EnBW immer noch völlig unbeeindruckt von dem Wunsch der Bevölkerung, auf Atomkraft zu verzichten. Nach wie vor strebt sie eine Verlängerung der Laufzeiten ihrer Atomkraftwerke an. Dies sollten KundInnen und AktionärInnen nicht länger hinnehmen“ fordert Alexander Salomon von der Grünen Jugend. „Die Menschenketten in Brunsbüttel und Biblis am vergangenen Sonntag haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Bevölkerung zunehmend bereit ist, aktiv gegen Atomkraft zu kämpfen“ ist Salomon überzeugt. Zu den Demonstrationen kamen Menschen aller Altersgruppen, viele Familien und Rentnerpaare mit Hund, viele mit dem
Fahrrad als Wochenendausflug, viele Studenten oder junge Leute zwischen 20 und 30, wenige im echten "Öko-look" sondern vom Äußeren eher der "Kaiserstraßen"-Durchschnitt - Menschen, die auch – noch – zu den KundInnen der EnBW gehören.
In Karlsruhe ist der Energieversorger vor allem umstritten wegen seines 900 MW Kohlekraftwerk am Rheinhafen, das 2011 in Betrieb gehen soll, und die Luft in Karlsruhe erheblich belasten wird. Die Stadtwerke haben in Aussicht gestellt, aus dem Kohlekraftwerk Fernwärme auszukoppeln und dafür sowohl die technische Investition, als auch die Infrastruktur zu finanzieren. „Damit waren sie Wegbereiter des Kohlekraftwerks“ ist Sabine Just-Höpfinger, energiepolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen Karlsruhe überzeugt, denn z.B. 2009 nahm EnBW von einem
Kohlekraftwerk in Döppern im Emsland Abstand , nachdem der ortsansässige Papierhersteller eine Kraft-Wärme-Kopplung mit dem geplanten Kraftwerk abgelehnt hatte.
04/25/10
Pressemitteilung GJ Karlsruhe: Grüne Jugend Karlsruhe bei der Kettenreaktion zwischen Krümmel und Brunsbüttel
100 000 bis 120 000 Menschen reichten sich die Hände zu einer Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel, um gegen Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke zu demonstrieren. Die Grüne Jugend Karlsruhe und der Kreisverband Karlsruhe von Bündnis 90/ Die Grünen waren dabei.
Mitgereist ist auch das erst kürzlich fertig gestellte Banner "Nur tote Fische schwimmen mit dem Atomstrom!", eine 7,50 Meter lange jung-grün-stachlige Botschaft an alle Atomkraft-Befürworter. Zu seiner Premiere entrollt wurde das Banner unter der Frühlingssonne im Kreis Pinneberg in der Gärtnerstraße, um Teil der Menschenkette zu sein.
Weiterlesen auf gruene-jugend-karlsruhe.de
04/25/10
Mit dem Bus zur Menschenkette
Es wurde bundesweit massiv mobilisiert – und auch ein paar Baden(er-Württemberger) wollten es sich nicht nehmen lassen, an der großen Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel teilzunehmen. 120 km waren zu überbrücken, mindestens 50.000 Menschen waren dazu rechnerisch notwendig, besser noch 80.000 – am Ende warens es 120.000 Menschen. Dazwischen wir paar Karlsruher/Freiburger/Mannheimer.
Freitag auf Samstag nacht ging es los. Der mit einer Anti-Atomfahne geschmückte Bus startete um 0:00 Uhr am Freiburger Bahnhof und war kurz vor 2:00 Uhr am Karlsruher Hauptbahnhof.
04/25/10
Gleiche Liebe – Gleiches Recht

Erfolgreiche Demo gegen Fenrichs Blockade des Haus Solms
Der 24.04.10 war nicht nur der Tag an dem die Anti-AKW-Bewegung mit grüner Unterstützung weit über 100.000 Menschen mobilisieren konnte. Auch bei uns in Karlsruhe demonstrierte eine vom Oberbürgermeister diskriminierte Gruppe, die Lesben und Schwulen, gegen eine ideologische Altlast: Die unterschiedliche Behandlung von gleichgeschlechtlichen und gegengeschlechtlichen Paaren. Mitglieder der Grünen, der Grünen Jugend und der Grünen Hochschulgruppe unterstützten die Demo. Diese wurde ein voller Erfolg. 250 Menschen zeigten, dass Sie nichts von der Weigerung des Oberbürgermeisters das Haus Solms für Verpartnerungen zu öffnen halten und forderten lautstark:
Gleiche Liebe - Gleiche Rechte
Ich fühlte mich geehrt selbst bei der Abschlusskundgebung sprechen zu dürfen.
Hier die Rede – es gilt das gesprochene Wort:
Rede zum 24.04.2010 - Gleiche Liebe – Gleiches Recht
Grüße
Alexander Geiger
04/25/10
Wir machen den Ausstieg - sofort abschalten!
Der 24.04.2010 hat die noch immer hohe Mobilisierungs-
fähigkeit der Anti-Atombewegung eindrucksvoll bestätigt.
Die Menschen wollen keine Atomkraft von vorgestern und 150.000 Menschen zeigten landesweit, dass Atomkraft nur eine Zukunft in unseren Geschichtsbüchern hat!
Der Grüne Kreisverband konnte diese Proteste mit einer gemeinsamen Bahnfahrt nach Biblis sowie einem Bus zur Menschenkette tatkräftig unterstützen.
Der Widerstand aus Karlsruhe wird bis zum letzten abgeschaltenen AKW weitergehen und wir zählen in Zukunft wieder auf euch!
Alexander Salomon
04/15/10
Pressemitteilung: Karlsruher GRÜNE lehnen Wellenreuthers Vorstoß ab
Mit großem Erstaunen haben die Karlsruher GRÜNEN die Verlautbarungen des Karlsruher MdB Ingo Wellenreuther aufgenommen, in denen er sich dafür ausspricht, das von der Bundesregierung ausgesetzte Gesetz für Internetsperren - das Zugangserschwerungsgesetz - anzuwenden.
"Anscheinend ist die gesamte Debatte um die Wirksamkeit von Internetsperren an Herrn Wellenreuther vorbeigegangen", so Kreisvorstand Alexander Salomon in einer aktuellen Pressemitteilung. Jörg Rupp, wie Salomon netzpolitischer Sprecher des Kreisverbandes, ergänzt: "Wellenreuther wiederholt die falschen Behauptungen des letzten Jahres.
Es gibt keine Belege für die Wirksamkeit von Netzsperren. Im Gegenteil, Sperren helfen gar nichts, nur Löschen hilft - das hat ja sogar die Bundesregierung erkannt", so die Sprecher des grünen Kreisverbandes.
"Das Gesetz öffnet einer möglichen Zensurinfrastruktur Tür und Tor. Es gab ja im letzten Jahr schon Vorstöße aus der Union, das Gesetz über die Kinderpornografie hinaus anzuwenden. Deshalb ist das Gesetz mit Fug und Recht ausgesetzt. Und dabei bleibt es am besten auch. Wir empfehlen Herrn Wellenreuther, sich dem endlich anzuschließen."
03/17/10
Grüne: MdBs Wellenreuther und Golombeck stimmen für erneute Kürzung des Bundesanteils an Unterkunftskosten für ALG-II-BezieherInnen
Kosten für Stadt: 1.227.700,80 € EURO
Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen Karlsruhe kritisiert die Kürzung des Bundesanteils an den Unterkunftskosten durch Union und FDP im Bundestag. "Dieser Beschluss treibt unsere Stadt weiter ins finanzielle Abseits" so der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen Jörg Rupp. Seit langem sei bekannt, dass aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung die Arbeitslosigkeit und die Zahl der ALG-II Beziehenden weiter wachsen. Außerdem steigen seit Jahren die Heizkosten.
"Mitten in der Krise lassen Union und FDP die Kommunen auf den gestiegenen Kosten der Arbeitslosigkeit sitzen.", so Rupp weiter. Wenn man die tatsächliche Entwicklung der Unterkunftskosten zugrundelege, müsste der Bundesanteil heute 35,9 Prozent statt der jetzt beschlossenen 27 Prozent betragen. Enttäuscht zeigen sich die Grünen über das Verhalten des Bundestagsabgeordneten und Karlsruher Stadtrates Wellenreuther (CDU) und Golombeck (FDP), die namentlich gegen einen Änderungsantrag der grünen Bundestagsfraktion gestimmt haben, im Bundeshaushalt den Bundesanteil um 1,77 Mrd. Euro aufzustocken.
Für Sabine Just-Hoepfinger vom Kreisverband steht fest: Die Erhöhung des Bundesanteils und dessen Ausrichtung an der tatsächlichen Kostenentwicklung kann nur eine erste Notmaßnahme zur Rettung der Gemeindefinanzen sein. "Wir brauchen eine umfassende Reform, die die Finanzen der Städte und Gemeinden wieder auf eine solide Basis stellt" fordert Just-Hoepfinger. Die Verschiebung der drängenden Finanzprobleme der Gemeinden in eine Kommission, in der Union und FDP die Abschaffung der Gewerbesteuer diskutieren, könne nicht die Lösung sein. "Wir brauchen keine Abschaffungsdiskussion, sondern eine Verstetigung der Einnahmen und einen Verzicht auf weitere Steuersenkungen zu Lasten der Kommunen", fordern Rupp und Just-Hoepfinger. Sie appellieren an Wellenreuther und Golombeck sich endlich für die Belange unserer Stadt einzusetzen, so wie sie es im Wahlkampf versprochen hatten.
03/17/10
Resolution Jugendgemeinderat
Der Kreisverband B90/Die Grünen Karlsruhe hat sich auf seiner letzten Mitgliederversammlung für einen Jugendgemeinderat in Karlsruhe ausgesprochen (sie Pressemitteilung).
Die Resolution kann absofort abgerufen werden.
Resolution lesen
03/15/10
Pressemitteilung: Bus nach Neckarwestheim
Der Karlsruher Kreisverband von Bündnis90/DIE GRÜNEN organisiert eine Busfahrt zur großen Anti-Atomkundgebung und Frühlingsfest am 21. März am Kernkraftwerk Neckarwestheim.
Der Uraltreaktor Neckarwestheim I müsste nach dem Atomausstiegsgesetz in diesem Frühjahr abgeschaltet werden. "Aber die schwarz-gelbe Bundes- und Landesregierung wollen den Atomkonsens brechen und Neckarwestheim - genauso wie alle anderen deutschen Atomkraftwerke - länger am Netz lassen", so Jörg Rupp vom Kreisverband." Dabei wollen wir nicht tatenlos zusehen. Denn für uns ist klar: Es darf keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg geben!" Grüne Mitglieder bezahlen 5 € für die Fahrt, alle anderen 10 €. Einstiegsmöglichkeiten bestehen um 11:00 Uhr in Malsch am Bahnhof, um 11:30 Uhr in Karlsruhe am Busbahnhof und um 11:55 Uhr in Bretten, ebenfalls am Bahnhof. Mit der Rückkehr wird am Abend gegen 18:00 Uhr gerechnet.
„Der Weiterbetrieb von Neckarwestheim und allen anderen Atomkraftwerken verhindert eine rasche Energiewende, ergänzt Sylvia Kotting-Uhl, Karlsruher MdB von Bündnis90/DIE GRÜNEN und atompolitische Sprecherin der Fraktion in Berlin. "Darüber hinaus erzeugen die beiden Neckarwestheimer Atomkraftwerke über 30 Tonnen an hochgiftigem und für Jahrtausende strahlendem Atommüll. Eine sichere Endlagerung steht bis heute in den Sternen." Die Karlsruher Abgeordnete ruft gemeinsam mit dem Kreisverband und allen MandatsträgerInnen zu der Kundgebung in Neckarwestheim auf. "Es ist an der Zeit, ein deutliches Abschalt-Zeichen zu setzen."
Anmelden kann man sich über das Grüne Büro, Tel. 2031232 sowie per E-Mail an info@gruenekarlsruhe.de oder über das Kontaktformular auf der Homepage des Kreisverbandes.
03/15/10
Pressemitteilung: Karlsruhe benötigt umgehend einen Jugendgemeinderat

"Wir wollen echte Beteiligung der Jugendlichen endlich möglich machen. Es darf nicht sein, dass Karlsruhe sich mit dem Titel der UNICEF Kinderstadt 2010 brüstet aber 15% der Bevölkerung aus dem demokratischen Prozess vollkommen ausschliesst. Daher fordern wir die umgehende Einführung eines Jugendgemeinderats", erklärt der jugendpolitische Sprecher des Karlsruher Kreisverbands, Alexander Salomon.
Der Kreisverband hat in enger Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend auf
seiner letzten Mitgliedversammlung eine klare und inhaltlich progressive
Resolution zu diesem Thema verabschiedet.
"Wahlrecht ab der 5.Klasse, ein eigenes Budget, uneingeschränktes Antragsrecht im Gemeinderat und eine größtmögliche Autonomie sind eindeutige Vorgaben. Wir hoffen, dass die anderen Gruppierungen auch diesen Mut und das Vertrauen in unsere Jugend haben", erläutert Kreisvorstand Jörg Rupp.
Der Gemeinderat wird sich auf seiner nächsten Sitzung auf Initative der Grünen Gemeinderatsfraktion mit dem Thema Jugendgemeinderat auseinandersetzen.
"Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass alle Jugendlichen ihre Umwelt mitgestalten wollen. Diese Ideen und Kraft müssen für eine lebendigere Gesellschaft genutzt werden. Jugendliche haben ein Recht mitzuentscheiden – es ist auch ihre Zukunft!", ergänzt die Sprecherin der Grünen Jugend, Sophie Schmid.
10/03/10
Pressemitteilung: Frauenarmut wirksam bekämpfen
Frauen sind besonders von Armut betroffen. Dazu trägt nicht nur der große
Lohnunterschied bei vergleichbarer Arbeit zwischen Männern und Frauen bei, der in
Deutschland bei ca. 22% weit über dem EU-Durchschnitt von 17% liegt und in Baden-
Württemberg sogar bei beschämenden 28,5 %. Hinzu kommt, dass Frauen in den unteren Lohngruppen und traditionell schlecht bezahlten typischen Frauendomänen wie dem Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesen stark vertreten sind. Auch und besonders Frauen, die den Großteil der Haus- und Erziehungsarbeit erledigen und deshalb beruflich zurückstecken, haben eine hohe Armutsgefährdung, insbesondere, wenn die Partnerschaft in die Brüche geht.
Auch in der Pflege sollen Frauen nach Willen von Bundesfamilienministerin Schröder
(CDU) weiterhin die Hauptlast tragen, auch finanziell, indem sie vier Jahre auf
ein Viertel ihres meist ohnehin geringen Lohns und damit selbstverständlich auch
auf Einzahlungen in die Rentenversicherung verzichten. Wenn Frau Schröder dann
auch noch triumphiert, dass dies „den Steuerzahler“ lediglich entgangene Einkommensteuer koste und sie zudem betont, “Der Pflegeversicherung dagegen käme
die Familien-Pflegezeit langfristig zugute, denn Pflege zu Hause kostet weniger
als im Heim“, zeigt das, wohin auch in Zukunft die Reise gehen soll: die
Entlastung der Sozialsysteme auf Kosten der Frauen.
„Wir sehen sehr wohl das Problem des demographischen Wandels,“ betont die
Pressesprecherin des Kreisverbandes von Bündnis 90/die Grünen Karlsruhe, Sabine
Just-Höpfinger, „aber es müssen Lösungen gefunden werden, die nicht wieder alle
Last den Frauen aufbürdet und die Gefahr ihrer Altersarmut weiter verschärft.“
Frauenarmut muss wirksam bekämpft werden. Darauf machen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Internationalen Frauentag am 8. März auch in Karlsruhe aufmerksam. Sie werden am Montag ab ca. 16:00 gemeinsam mit anderen Frauenorganisationen auf dem Marktplatz präsent sein und ein deutliches Zeichen für Frauensolidarität setzen.
Die frauenpolitische Sprecherin der Gemeinderatsfraktion, Anne Segor, erklärt
dazu:
„Wir brauchen endlich eine eigenständige Existenzsicherung für Frauen, unabhängig
vom Familienstand oder auch Partnereinkommen. Damit Frauen selbst bestimmt ihr
Leben gestalten können, müssen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert
werden. So wird die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit mit der zeitlichen Anforderung, die das Leben mit Kindern stellt, erst erreicht sein, wenn in den Städten wie im ländlichen Raum ausreichend Kinderbetreuungsplätze und ein umfassendes Ganztagsschulangebot bestehen. Davon sind wir in Baden-Württemberg
weit entfernt.
Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro, damit die Menschen
wieder von ihrer Arbeit leben können. Der Schutz vor Lohndumping im Niedriglohnbereich, käme insbesondere Frauen zugute, die hier vorwiegend
beschäftigt sind. Auch von unserem Grünen Progressiv-Modell, das die Sozialbeiträge für Geringverdiener senkt und erst ab 2000 Euro voll greift, würden gerade Frauen profitieren. Der Hartz-IV-Satz muss auf 420 Euro erhöht werden.
Damit wäre vielen Frauen geholfen, deren Rückkehr in den Arbeitsmarkt sich wegen
der mangelnden gesellschaftlichen Unterstützung bei der Betreuung von Kindern
verzögert. Die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung geht gegenwärtig genau
in die entgegen gesetzte Richtung: Für Steuergeschenke dürfen die Kommunen bluten.
Sie werden die Nutzung von Turnhallen, Schwimmbäder und Bibliotheken einschränken, teurer machen oder sogar schließen müssen. Ob die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 2013 realisieren werden, ist deshalb offen – wieder einmal zum Nachteil der eigenständigen Existenzsicherung von Frauen.“
02/26/10
Pressemitteilung: Keine Neuigkeiten aus dem Kultusministerium
Mit Marion Schick hat Stefan Mappus seine neue Bildungsministerin präsentiert.
Sie hat bereits angekündigt, an den „gefällten Strukturentscheidungen“ festhalten zu wollen. Der Kreisvorstand der GRÜNEN: "Von Frau Schick wird also wenig neues zu erwarten sein. Die Kinder in Karlsruhe und Baden-Württemberg werden weiterhin im dreigliedrigen Schulsystem verbleiben, es wird keine neuen Modellschulen geben, das G8 bleibt unverändert weiterhin erhalten.
Dies kritisieren die Karlsruher GRÜNEN scharf. "Wir nehmen an, dass sich an der Taktik nichts ändert, sondern nur der Spieler ausgetauscht wurde", so der GRÜNE Kreisverband in seiner Pressemittelung weiter.
Dabei stünden nicht nur massive Unterrichtsausfälle auf der Tagesordnung, sondern viele weitere Probleme, die nicht nur von uns seit Jahren immer wieder thematisiert werden.
Eines der drängendsten Probleme bleibt aber der doppelte Abiturjahrgang 2012. Bis dahin sind es nur noch 2,5 Jahre, betonen die bildungspolitischen Sprecher Doris Maier- Göckel und Alexander Salomon . Das wird Auswirkungen nicht nur für die Abiturienten haben, sondern auf den gesamten Ausbildungsmarkt 2012 und die darauf folgenden Jahre. Studienplätze werden fehlen und der Verdrängungsprozess wird eine weitere Verschlechterung für die Haupt- und RealschülerInnen bringen.
"Mit nur mehr Kommunikation kriegen Sie das nicht geleistet, Frau Schick.
Dazu müssen Sie handeln und die Elternwünsche nach mehr Mitbestimmung .wahrnehmen und ernst nehmen. Tun Sie es", fordert der Kreisverband der GRÜNEN die neue Bildungsministerin auf.
10/02/10
Pressemitteilung: Überfälliges Urteil

- Foto Tobias Helfrich
Die Karlsruher GRÜNEN begrüßen ausdrücklich das Urteil des Verfassungsgerichtes zu den HARTZ-IV-Regelsätzen.
"Trotz der andauernden Kritik von Sozialverbänden und Parteien an der heute vom Verfassungsgericht kassierten Regelung mussten Betroffene erst klagen, bevor die unionsgeführten Regierungen bereit sind, endlich Änderungen vorzunehmen.
Die Berechnungsansätze, die ja schon im alten Sozialhilfesystem gültig waren, werden endlich abgeschafft", so der sozialpolitische Sprecher des Karlsruher Kreisverbandes, Jörg Rupp.
"Es wird Zeit für eine transparente Regelung, die sich am tatsächlichen Bedarf eines Kindes orientiert, und nicht am Eckregelsatz für Erwachsene", ergänzt Istvan Pinter vom Kreisvorstand. Dabei darf auch nicht länger das soziokulturelle Existenzminimum verletzt werden. Rupp ergänzt: "Kinder sind eigenständige Wesen. Ihre gesellschaftliche Teilhabe und ihre Chance, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, darf nicht länger durch eine ungerechte Regelung, die aus Kindern 2/3-Erwachsene macht, unterbunden werden".
Darüber hinaus fordert der grüne Kreisverband die Weiterentwicklung der derzeitigen
ALG II und Sozialgesetzgebung zu einer echten Grundsicherung, die transparent und
gerecht sein muss. Jörg Rupp abschließend: "Wer jetzt weiter Steuersenkungen verspricht, ist meilenweit von seriöser Politikgestaltung entfernt. Die Ausgaben, die jetzt auf uns zukommen, sind bis zu einer Neuregelung nicht zu beziffern. Dabei werden wir jegliche Verschlechterung, wie sie zum Beispiel die FDP bei der Betreuung von Hartz-Empfängern vorhat - freundlich umschrieben mit "Verwaltungsabbau" - bekämpfen." Die beiden
Sprecher betonen: "Wir GRÜNEN fordern seit langem eine eigenständige Kindergrundsicherung. Dieses Urteil, noch dazu im Zusammenhang mit der zu Beginn des Jahres erneuten Verrechnung der Kindergelderhöhung für die Hartz-IV-Empfänger, ist eine Ohrfeige für die Sozialpolitik dieser Regierung." Union und FDP haben jetzt die
Gelegenheit, endlich auch die Regelsätze für alle zu erhöhen.
05/02/10
Pressemitteilung: GRÜNE solidarisieren sich mit Verdi Streik
Der Kreisverband der GRÜNEN in Karlsruhe unterstützt die Forderungen nach 5% mehr
Lohn für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst durch die Gewerkschaft Verdi.
"Nicht die Beschäftigten sollen die Folgen der Wirtschaftskrise ausbaden, sondern deren
Verursacher", so formuliert es Jörg Rupp vom Kreisvorstand der Karlsruher GRÜNEN.
"Die Forderungen nach mehr Lohn sind legitim und notwendig", so Rupp weiter in einer
aktuellen Pressemitteilung.
Nur eine nachhaltige Stärkung der Binnennachfrage hilft, die Folgen der Wirtschaftskrise zu überwinden. Er weist zudem darauf hin, dass die Steuerentlastungspolitik der Regierung zu Lasten der Kommunen geht. "Die unnötigen Steuergeschenke der Regierung sollen die Beschäftigten im öffentliche Dienst bezahlen.
Das halten wir für absurd, so Rupp weiter. Sabine Just-Höpfinger ergänzt: "Ohne die unnötigen Steuergeschenke der Regierung wäre mehr Geld in der Kasse. Zudem zeigt das Festhalten an Großprojekten wie der UStrab, dass zumindest Karlsruhe anscheinend noch viel Geld zum Ausgeben hat."
05/02/10
Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe zum Kinderregelsatz von HARTZ IV
Liebe Mitglieder und Interessierte,
am Dienstag, 9.2.10 verkündet das Bundesverfassungsgericht sein Urteil in der Frage, ob eine pauschale Festlegung von Kinderregelsätzen beim ALG II verfassungsgemäß ist.
Ein Aktionsbündnis aus Karlsruhe und Umgebung nimmt das Urteil zum Anlass, gegen die wachsende Kinderarmut in unserem reichen Land zu protestieren.
Geplant sind Kundgebungen neben dem BVG ab 9.00 Uhr - das Urteil wird gegen 10.00 erwartet - und auf dem Marktplatz von 12.00 - 14.00 Uhr.
Nähere Informationen Flyer

- Gemen64 / PIXELIO
Pressemitteilung
GRÜNE empört über Kooperationsvertrag zwischen Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr: Militär hat an der Schule nichts zu suchen
Auf seiner letzten Vorstandssitzung hat der Kreisvorstand Karlsruhe von Bündnis 90/Die GRÜNEN beschlossen, einen Brief der DFG-VK zu unterstützen, in dem ein Kooperationsvertrag zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr scharf kritisiert und nachdrücklich gefordert wird, mit Friedensorganisationen Kooperationsverträge abzuschließen.
Auf Sicherheitspolitische Fragestellungen, insbesondere der globalen Konfliktverhütung und Krisenbewältigung, hat das Militär – auch die Bundeswehr – nach Ansicht der GRÜNEN durchaus kein Monopol, auch wenn bedeutende wirtschaftliche Interessensvertreter der Rüstungslobby dies immer wieder glauben machen wollen.
Im Gegenteil haben Militäreinsätze Konfliktlösungen oft genug erschwert, wenn nicht sogar verhindert. Auch in Afghanistan kommt jetzt sogar bereits die Bundesregierung zu dem Schluss, dass „mehr zivile Hilfe und der Aufbau der afghanischen Sicherheitsorgane den Weg zur afghanischen Eigenverantwortung ebnen“ sollen.
Es ist in höchstem Maße bedenklich, wenn die Landesregierung immer noch glaubt, „die zur Friedenssicherung möglichen und/oder notwendigen Instrumente der Politik“ könnten nur in Militäreinsätzen liegen und eine Friedenspolitische Bildung müsse daher in Schulen durch Offiziere erfolgen.
30 Jahre GRÜN - Das Fest

Ihr seid alle herzlich eingeladen zu
30 Jahre GRÜN - Das Fest!
Rückschau und Ausblick mit
Claudia Roth, Parteivorsitzende
Sylvia Kotting-Uhl, MdB
Winfried Kretschmann,Vorsitzender der GRÜNEN Landtagsfraktion
Renate Rastätter, MdL
es grünt so grün, wenn…ein nicht ganz humorfreier Rückblick von und mit Friedemann A. Nawroth
Link zum Einladungsflyer
Drumherum: Musik, Plakate aus 30 Jahren, Feiern, Austausch, Wiedersehen
Ort: Walhalla - Augartenstr.27 ab 19 Uhr
Grüne Klimawache weckt auf!

Am auf letzte Mitgliederversammlung (siehe vorherige Nachricht) folgenden Samstag haben sich Bündnis 90/Die Grünen zu einer Klimamahnwache am Marktplatz getroffen.
Ziel war es die Menschen auf die kommende Klimaänderung und den aktuellen Klimakongress in Kopenhagen hinzuweisen.
Gerade Karlsruhe muss sich mit seinen klimafeinflichen Entscheidungen wie dem Fleischwerk und dem Kohlekraftwerk fragen, ob es nicht mehr für unser aller Umwelt tun kann.
Wir werden auch in Zukunft nicht locker lassen und nicht wie andere unsere Welt vermeintlichen Sachzwängen opfern.
Dankt daran - es geht ums Ganze!
Klimaschutz Thema auf Kreismitgliederversammlung
Nach Überzeugung von Bündnis 90/Die Grünen ist die Frage, ob beim Klimagipfel in Kopenhagen endlich verbindliche Vereinbarungen erzielt werden, die eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C ermöglichen, von existenzieller Bedeutung.
„Klimaschutz beginnt vor Ort“ war deshalb auch Motto und thematischer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung des Karlsruher Kreisverbands am 9.12.09
dazu wurde eine Resolution verabschiedet und eine Presseerklärung abgegeben.
Neuer Kreisvorstand gewählt
Euren neuen Vorstand seht ihr >>hier
und die Pressemitteilung dazu >>hier
Bildungsstreik: Kreisverband solidarisiert sich
Die Mitgliederversammlung hat sich am 18.11.09 mit den Stdierenden solidarisch erklärt. In einem Brief hat sich der Kreisvorstand an die Streikenden gewandt.

Kampf gegen die U-Strab
20.11.09
Das Bürgerbegehren zur Herbeiführung eines Bürgerentscheids zur U-Strab war - mit Unterstützung der Grünen - erfolgreich. Doch OB Fenrich jubelt trotzdem: nach Aussage von Juristen von Stadtverwaltung und KASIG sei das Bürgerbegehren unzulässig. Der Gemeinderat ist am 17.11.09 dieser Rechtsauffassung gefolgt. Aber mit 2/3 Mehrheit kann er trotzdem einen Bürgerentscheid beschließen. Unsere Fraktion hat das beantragt und am 24. 11.09 wird darüber entschieden. Deshalb machen wir Druck:
am 24.11. um 15 Uhr Kundgebung auf dem Karlsruher Marktplatz
Kommt und unterstützt uns. Bringt Fahnen und Transparente mit. Nehmt an der Gemeinderatsitzung auf der Tribüne teil.
Zur Seite der Bürgerini hier>>

Radtour zur Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe
Am 13.9. radelten Interessierte Bürger und Grüner Mitglieder gemeinsam mit Sylvia Kotting-Uhl zum Gelände des Forschungszentrums Karlsruhe, um sich vor Ort die WAK anzusehen. Förster Wilhelm Knobloch wusste Interessantes über die Anlage und die Geschichte der Atomenergie in Karlsruhe zu berichten.

Stromwechselparty
Am 12.9. fand im wieder eröffneten Walhalla eine Stromwechselparty der Karlsruher Grünen statt. Neben dem Film "Das Schönauer Gefühl" und einem Vortrag über "Energie in Bürgerhand" konnte man sich über Ökostromanbieter informieren und noch vor Ort den Wechsel vollziehen.
Grüne Protestaktion gegen Milliardengrab U-Strab
Anlässlich des 1. Spatenstiches für den U-Strab-Info-Pavillon erneuern die Karlsruher Grünen den Widerstand gegen das hunderte Millionen schwere Großprojekt U-Strab. "Die Stimmung in der Bevölkerung ist jetzt endgültig gekippt" - davon sind wir überzeugt und denken, dass es sieben Jahre nach der letzten Abstimmung und unter völlig veränderten finanziellen Rahmenbedingungen jetzt an der Zeit, dass die Bevölkerung erneut entscheiden kann, wofür die Steuermillionen ausgegeben werden.
Neckarwestheim muss vom Netz!
In einem vollen Reisebus fuhr der Grüne Kreisverband am 4. Juli zur Demo nach Neckarwestheim, um sich lautstark für die Abschaltung des alten Kernkraftwerks einzusetzen. Neben den BundestagskandidatInnen Sylvia Kotting-Uhl (MdB) und Jörg Rupp demonstrierten auch die Landesvorsitzenden Petra Selg und Daniel Mouratidis sowie u.a. die Abgeordneten Fritz Kuhn, Alex Bonde und Jürgen Trittin für die Einhaltung des Atomausstiegs.
Grüne beim 24h-Lauf für Kinderrechte
Beim diesjährigen 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte trat wie schon in den letzten Jahren wieder ein Team des Grünen Kreisverbands an und erlief rund um die Uhr Spenden für Kinder- und Jugendprojekte. In der Spendenwertung landeten wir mit Platz 20 noch deutlich höher als in der Rundenwertung, in der wir es immerhin auf den 30. Platz schafften. Allen LäuferInnen einen herzlichen Dank für euren Einsatz!

Neuer Regionaler Rundbrief Klimaschutz
Der Regionale Rundbrief "Klimaschutz" ist eine Gemeinschaftsproduktion der Kreisverbände Karlsruhe Stadt & Land, Rastatt/Baden-Baden und Ettlingen. Er zeigt auf, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unsere Region haben wird und was wir vor Ort dagegen tun können.




















